Donnerstag, 17 Dezember 2015 09:53

Erster Spatenstich für Neubau in Kröppelshagen

Amtsvorsteherin Martina Falkenberg, Bürgermeister Michael von Brauchitsch und Architekt Henning Reinhard beim ersten Spatenstich in Kröppelshagen. Amtsvorsteherin Martina Falkenberg, Bürgermeister Michael von Brauchitsch und Architekt Henning Reinhard beim ersten Spatenstich in Kröppelshagen. Fotos: Amt Hohe Elbgeest

Kröppelshagen (LOZ). Knapp 18 Monate nach dem Kauf des Grundstücks am Friedrichsruher Weg in Kröppelshagen durch das Amt Hohe Elbgeest war es am 16. Dezember endlich soweit. Amtsvorsteherin und Bauherrin Martina Falkenberg, Architekt Henning Reinhard und Bürgermeister Michael von Brauchitsch konnten zum ersten Spatenstich schreiten.

Amtsvorsteherin Martina Falkenberg ließ in der kleinen Feierstunde aus Anlass des Spatenstichs kurz die vergangenen Monate Revue passieren. Am 24. Juli 2014 hat das Amt Hohe Elbgeest das Grundstück mit dem verfallenden Altbau erworben, der Amtsausschuss stimmte dem Vertrag am 23. September zu. Am 29. Januar 2015 lag der erste Rohentwurf zu dem dreigiebeligen Gebäude vor. „In vielen Sitzungen, an denen auch die Gemeinde Kröppelshagen beteiligt war, haben wir den Entwurf weiterentwickelt und dabei gelernt, dass Integration schon bei den Bauplanungen mit bedacht werden muss“, betonte Amtsvorsteherin Falkenberg. Am 23. Juni hatte der Amtsausschuss den Bauentwurf genehmigt und der Bauantrag wurde beim Kreis gestellt. Am 8. Oktober 2015 wurde die Baugenehmigung erteilt, die jetzt rechtskräftig ist. Im Sommer dieses Jahres wurde der Altbau abgerissen, so dass Mitte Januar 2016 mit den Bodenarbeiten begonnen werden kann. „Wir planen das Richtfest für April 2016 und die Fertigstellung für Mitte August 2016“, so Architekt Henning Reinhard aus Toppenstedt. Das gesamte Bauvolumen beträgt rund 1,8 Millionen Euro für Grundstück, Abriss und Neubau.

 

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Amtsvorsteherin Martina Falkenberg und Architekt Henning Reinhard präsentieren den Entwurf des Wohnungsneubaus in Kröppelshagen.

 

„Es ist eben kein normales Bauvorhaben, sondern eines, das mit Emotionen verbunden ist“, erklärte Amtsvorsteherin Martina Falkenberg. Mitten im Dorf wird eine Wohnanlage entstehen, in der 40 Menschen eine neue Heimat finden können. Asylbewerber, Flüchtlinge oder Obdachsuchende wird das Amt Hohe Elbgeest hier in den kommenden Jahren unterbringen. Sozialbetreuung und Hausmeisterdienst werden vor Ort Ansprechpartner für Bewohner und Nachbarn sein.

Anfängliche Bedenken der Anlieger sind inzwischen verstummt. „Wie können wir gemeinsam die Kurve kriegen, um ein solches Projekt stemmen? In dem wir einander zuhören und die Bedenken des anderen ernst nehmen“, betonte Amtsvorsteherin Martina Falkenberg. Auf Wunsch der Gemeinde werde kein wuchtiger Baukörper mitten im Ort entstehen, sondern eine Wohnanlage in ortsüblicher Rotklinkerbauweise mit drei Giebeln. Sieben Wohnungen können flexibel gestaltet und genutzt werden.

„Ich wünsche dem Bauvorhaben alles Gute und dass hier bald Leben einzieht, mit dem wir in der Gemeinde und in unserer Gesellschaft eine neue Gemeinschaft schaffen können.“

 

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Aufgelockerte Bebauung und flexible Grundrisse charakterisieren den Neubau in Kröppelshagen.

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