Montag, 21 Dezember 2015 14:13

Der Streit um die Kunstrasenplätze geht weiter

Reicht ein normaler Rasen, oder muss es doch Kunstrasen sein? Reicht ein normaler Rasen, oder muss es doch Kunstrasen sein? Foto: W. Reichenbächer

SPD: Verantwortungslose Finanzpolitik

 

Geesthacht (LOZ). „Statt mit Sparen zu beginnen, stecken CDU, Grüne und FDP nach wie vor knapp 6 Millionen Euro in Kunstrasenplätze und unwirtschaftliche Gebäudesanierungen. Die SPD blieb bei den Haushaltsberatungen konsequent. Sie lehnte deshalb den Geesthachter Haushaltsplan 2016 ab“, erklärt Jan-Mathias Koller (SPD, Vorsitzender Finanzausschuss). „CDU, FDP und Grüne verantworten den ersten Geesthachter Haushalt seit Jahrzehnten mit hohem Defizit. Wir haben Brücken gebaut. Wenn es Zuschüsse gibt, sollten die Kunstrasenplätze gebaut werden". so Petra Burmeister (SPD, Finanzausschuss). "Mit dieser Begründung hatten CDU, Grüne und FDP die Kunstrasenplätze im Handstreich im Bürgermeisterwahlkampf beschlossen. Aber nun wollten sie davon nichts mehr wissen und lehnten es ab, die Kunstrasenplätzen an die Gewährung von Zuschüssen zu binden. Die Zeche zahlen alle Bürger."

In seiner viel beachteten Haushaltsrede zeigte Koller die kritische Finanzlage der Stadt auf. "Wir kommen um Einnahmeerhöhungen nicht herum. Sie sind auch vertretbar. So sind z.B. die Elternbeiträge für die Kindergärten in Geesthacht vergleichsweise niedrig. Aber diese Erhöhungen alleine reichen nicht. Auch unsere Ausgaben, u.a. die Investitionen, müssen auf den Prüfstand. Und hier versagen CDU und GRÜNE auf ganzer Linie. Kunstrasenplätze auf Pump - das geht gar nicht. Die CDU und ihr Fraktionsvorsitzender Minge können nicht mit Geld umgehen."

Letzte Änderung am Montag, 21 Dezember 2015 14:25
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