Montag, 19 März 2012 14:56

23.000 neue Bäume für den Stadtwald

 Arno Nehlsen pixelio.de

Foto: Arno Nehlsen / pixelio.de

Geesthacht (LOZ). Im westlichen Teil des Geesthachter Hangwaldes, vom Fahrendorfer Weg bis zur Stadtgrenze werden 20.000 junge Buchen und rund 3.000 Eichen in den vorhandenen Bestand gepflanzt. Diese zweite Pflanzmaßnahme beginnt am 21. März dieses Jahres und soll neben der Entwicklung zu einem Laubmischwald und der Erhöhung der Artenvielfalt auch dem weiteren Vordringen der invasiven Spätblühenden Traubenkirsche (aus Nordamerika) entgegen wirken. Bereits im Herbst des letzten Jahres wurde mit der Pflanzung des „Buchenriegels“ unterhalb des Waldweges begonnen und setzt sich nun oberhalb des Weges fort. Durch die Pflanzungen sollen die oberen Hangbereiche vor dem Eindringen der Traubenkirsche geschützt werden.

Die Buche ist hier die geeignete Baumart, weil sie von Natur aus auf diesen Flächen dominieren würde und durch ihre starke Beschattung des Waldbodens der Spätblühenden Traubenkirsche das Leben schwer macht.

Um diesen Effekt möglichst schnell zu erzielen, werden relativ große Pflanzen gewählt, die mit einem Minibagger mit spezieller Pflanzvorrichtung gesetzt werden. Diese Methode sorgt für optimale Startbedingungen, weil die Wurzeln tief in den mineralischen Boden eingebracht werden.

Diese Nachpflanzstrategie ist als eine Investition in die Zukunft zu verstehen und soll die folgende Waldgeneration und die Ressource Holz nachhaltig sichern.

Die Maßnahme kostet rund 50.000 Euro, sie wird mit einem erheblichen Anteil von 70 % aus Landes- bzw. EU-Mitteln gefördert.

Letzte Änderung am Dienstag, 27 März 2012 09:55
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