Donnerstag, 28 Januar 2016 10:45

Kinder auch im Winter in Bewegung bringen

Einfach draußen toben - so viel Spaß kann Bewegung auch im Winter machen. Einfach draußen toben - so viel Spaß kann Bewegung auch im Winter machen. Foto: AOK

Wichtig für die körperliche und geistige Entwicklung

 

Geesthacht (LOZ). Regelmäßige Bewegung kann nicht nur zu einer gesünderen körperlichen Entwicklung beitragen, sondern fördert auch die geistige Entwicklung und Beweglichkeit von Kindern. Zudem kann so Übergewicht vorgebeugt werden. "Eltern sollten dafür sorgen, dass ihre Kinder die Möglichkeit haben, das zu tun, was sie eigentlich von Natur aus gerne machen: sich bewegen“, so AOK-Niederlassungsleiter Jens Bojens.

Viele Kinder bewegen sich zu wenig. Das kann viele Ursachen haben: zu viel Zeit für Computer, Smartphone oder Fernseher, falsche Ernährung, aber auch fehlende Vorbilder. Denn am schönsten ist es für Kinder, wenn sich die Eltern selbst mit in Bewegung setzen. Das belegt auch die aktuelle AOK-Familienstudie.

Der Anteil übergewichtiger Kinder ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Mittlerweile ist laut Robert Koch-Institut (RKI) fast jedes zehnte Kind im Kindergartenalter zu dick. Und im Vergleich zu den 1980ger und 1990ger Jahren ist der Anteil übergewichtiger Kinder und Jugendlicher sogar um 50 Prozent gestiegen.

Die Möglichkeiten für mehr Bewegung im Alltag können schnell erkannt und umgesetzt werden, wie beispielsweise häufiger das Fahrrad statt Auto zu wählen oder mehr Treppe statt Fahrstuhl zu benutzen. Auch gemeinsame Wandertouren und Ausflüge am Wochenende können viel Spaß für die ganze Familie bringen.

Die AOK NordWest empfiehlt Familien mit Kindern auch die Angebote des Familien- und Breitensports in den örtlichen Sportver-einen, Volkshochschulen oder Universitäten wahrzunehmen. Die Auswahlmöglichkeiten im Breitensport sind auch in ländlichen Regionen groß, so dass jedes Kind eine passende Sportart finden kann. Manchmal dauert es einige Zeit, bis man ‚seine‘ Sportart entdeckt hat, die wirklich Spaß macht. Etwas Geduld zahlt sich jedoch aus, wenn Kinder dann von sich aus und regelmäßig daran teilnehmen. Bei Mannschaftssportarten werden außerdem die sozialen und emotionalen Kompetenzen gefördert. Das wirkt sich langfristig auch positiv auf das Zusammenleben aus.

Letzte Änderung am Donnerstag, 28 Januar 2016 11:29
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