Montag, 01 Februar 2016 09:09

Wenn Kinder fiebern

Kinder mit Fieber sind zu Hause am besten aufgehoben. Kinder mit Fieber sind zu Hause am besten aufgehoben. Foto: AOK

Regelmäßig Temperatur messen und gezielt handeln

 

Geesthacht (LOZ). Rotes Gesicht, heiße Stirn und glasige Augen: Eltern haben einen Blick dafür, wenn ihr Kind erhöhte Temperatur oder Fieber hat. Die Fragen und Sorgen beginnen damit oft aber erst: Wie ist das Kind jetzt zu versorgen? Welche Anwendungen sind zu welchem Zeitpunkt angebracht und wann sollte ein Arzt hinzugezogen werden? „Fieber ist in vielen Fällen harmlos. Wichtig ist, dass die Eltern selbst Ruhe bewahren, das überträgt sich auch auf das Kind“, soAOK-Niederlassungsleiter Jens Bojens.

Kinder sind viel anfälliger für Fieber als Erwachsene. Und manche Kinder bekommen es häufiger als andere. Dabei ist das Fieber selbst keine Krankheit, sondern nur ein Symptom. Bei gesunden Kindern liegt die Köpertemperatur zwischen 36,5 und 37,5 Grad Celsius. Im Bereich zwischen 37,6 und 38,0 Grad Celsius spricht man von ‚erhöhter Temperatur‘. Noch höhere Körpertemperaturen werden dann als ‚Fieber‘ bezeichnet. Ab 39 Grad Celsius gilt ein Fieber als ‚hoch‘.

Ein Kind mit Fieber ist zu Hause am besten aufgehoben. Es gehört dann nicht in die Kita oder Schule. Bei einem Infekt soll es andere Kinder nicht anstecken. In den meisten Fällen steckt hinter dem Fieber eine harmlose Infektion: Der Körper bekämpft Erreger und läuft dafür auf Hochtouren. Kleinere Kinder können aber auch auf das Zahnen mit Fieber reagieren, ältere wiederum auf Toben oder zu warme Kleidung.

Die AOK NordWest empfiehlt: Der Körper braucht bei Fieber vor allem Ruhe und Zeit, um die Erreger zu bekämpfen. Die Temperatur sollte morgens und abends gemessen werden, bei hohem Fieber öfter, um den Verlauf im Blick zu behalten. Die genauesten Ergebnisse liefert eine rektale Messung. Außerdem ist es wichtig, dass das Kind viel trinkt. Auch ein feuchter, lauwarmer Waschlappen auf der Stirn tut vielen Kindern gut. Wadenwickel sind erst bei höheren Temperaturen angebracht.

Ein Arzt sollte auf jeden Fall hinzugezogen werden, wenn das Fieber sehr hoch ist, die Temperatur innerhalb kurzer Zeit sehr stark ansteigt oder das Fieber länger als drei Tage anhält. Auch wenn das Kind stark beeinträchtigt ist oder sich die Eltern einfach große Sorgen machen, empfiehlt sich das Gespräch mit dem Arzt.

Weitere Informationen gibt es exklusiv für AOK-Versicherte beim Informations-Service Clarimedis unter der kostenlosen Rufnummer 0800 / 1 265 265. Dort stehen täglich an 365 Tagen im Jahr ein Team von Medizinexperten wie Ärzte, Krankenschwestern, Pharmakologen zur Verfügung. Wichtig: Die telefonische Information ersetzt natürlich nicht den Besuch beim behandelnden Arzt oder Kinderarzt.

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