Donnerstag, 24 März 2016 13:21

Kathrin Wagner-Bockey will für die SPD in den Landtag einziehen

Kathrin Wagner-Bockey will für die SPD in den Landtag einziehen Foto: hfr

Geesthacht (wre). Im Mai 2017 wird ein neuer Landtag gewählt. Bis Ende 2015 saß der Geesthachter Olaf Schulze (SPD) im Landtag, der seit Februar als Bürgermeister in Geesthacht tätig ist. Nun hat sich die SPD Ratsherrin Kathrin Wagner-Bockey dazu entschlossen diese Lücke zu füllen, und will sich am 30. September auf einer Delegiertenversammlung der SPD in Dassendorf zur Wahl stellen, um als Landtagskandidatin aufgestellt zu werden. Damit ist Kathrin Wagner-Bockey das zweite Ratsmitglied, das in den Landtag einziehen möchte. Auch Sven Minge (CDU) hatte sich um eine Kandidatur beworben, scheiterte dann aber am Mitgliedervotum, wo er gegen seine Gegenkandidatin Andrea Tschacher unterlag.

Wagner-Bockey: „Ich bin seit 16 Jahren kommunalpolitisch in der SPD-Geesthacht aktiv. Von 2003 bis 2014 war ich stellvertretende Schulausschussvorsitzende, seit Mai 2013 bin ich Fraktionsvorsitzende. Neben meiner Mitgliedschaft im Planungsausschuss bin ich gleichzeitig Aufsichtsratsmitglied unserer städtischen Wohnungsbaugesellschaft WoGee.

In meiner langjährigen politischen Tätigkeit war es immer mein Anspruch, auch in schwierigen Situationen konstruktiv und lösungsorientiert zu arbeiten. Ich denke, es ist mir in den letzten Jahren dabei gelungen, auch über die Grenzen der eigenen Fraktion hinaus eine hohe Akzeptanz für das gemeinsame Wirken zu erzielen. Diese Erfahrungen und Fähigkeiten würde ich gerne gewinnbringend für uns alle in Kiel einbringen.“

Wagner-Bockey erklärt, dass es ihr nicht nur um Unterbringung und Integration von Flüchtlingen geht. „Wir dürfen nicht aus dem Blick verlieren, dass wir die Verantwortung für alle Bürgerinnen und Bürger unseres Landes haben. Der Wert guter Bildung für eine zufriedene Lebensgestaltung gilt für alle Menschen in unserem Land.“

Die Schwerpunkte ihrer politischen Arbeit sieht Kathrin Wagner-Bockey in der Verbindung von guter Sozial- und Bildungspolitik und dem Themenbereich der Inneren Sicherheit. „In Zeiten von verstärkter Verunsicherung kommt den Fragen der inneren Sicherheit eine besondere Bedeutung zu. Als Beispiele seien die drei Themenkomplexe der gestiegenen Einbruchskriminalität, der Kriminalität von und an Ausländern genauso wie die Gefahr des politischen Extremismus (Rechtsradikalismus und Islamismus) genannt. Hier gilt es, besonnene und sachlich fundierte Auseinandersetzungen zu führen. Hierzu möchte ich gerne mit meiner Erfahrung beitragen“, erklärt die Diplomverwaltungswirtin im Fachbereich Polizei.

Kurzbiographie:

Persönlich:
- Geboren 1968 in Buchholz in der Nordheide
- evangelisch
- Aufgewachsen in der Samtgemeinde Elbmarsch / Landkreis Harburg
- 1988 Abitur am Otto-Hahn-Gymnasium in Geesthacht
- In zweiter Ehe verheiratet, 2 Kinder im Alter von 19 Jahren
- Hobbies: Joggen, Radfahren, Skilaufen, Gartenarbeit, Lesen

Beruflich:
- 1988 Eintritt in die Hamburger Polizei
- 1993 Fachhochschulstudium zur Diplomverwaltungswirtin, Fachbereich Polizei

Parteilich:
- 1999 Eintritt in die SPD
- 2000-2003 bürgerliches Mitglied im Sozialausschuss
- Seit 2003 Ratsherrin
- Von 2003-2014 stellv. Schulausschussvorsitzende
- Mitglied im Planungsausschuss und stellv. Hauptausschussvorsitzende
- Aufsichtsratsmitglied der Geesthachter Wohnungsbaugesellschaft WoGee
- Seit Mai 2013 Fraktionsvorsitzende der Ratsfraktion in Geesthacht
- Seit November 2015 stellv. Kreisvorsitzende

Mitgliedschaften:
- Gewerkschaft (GdP)

Letzte Änderung am Donnerstag, 24 März 2016 13:32
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