Freitag, 01 April 2016 14:11

Dekontaminations-Arbeiten im Kernkraftwerk Krümmel

Dekontaminations-Arbeiten im Kernkraftwerk Krümmel Foto: W. Reichenbächer

Geesthacht (LOZ). Vattenfall wird im Kernkraftwerk Krümmel eine sogenannte Full-System-Decontamination (FSD) der Anlage durchführen. Mit dem System soll die Kontamination des Reaktordruckbehälters, der Einbauten sowie der anschließenden Rohrleitungen soweit wie möglich reduziert werden. Dies bedeutet eine geringere Belastung des arbeitenden Personals und letztlich eine Reduzierung des radioaktiven Abfall-Volumens. Die vorbereitenden Arbeiten zur FSD beginnen am kommenden Montag, 4. April.

Die FSD arbeitet mit hochwirksamen Chemikalien, die in einem geschlossenen Kreislauf innerhalb der Rohrleitungen und Behälter die Oberflächenkontamination lösen und über den Spülvorgang auf Filterharzen sammeln. Die Filterharze werden später konditioniert und der Endlagerung zugeführt. Die FSD ist ein Standardverfahren zur Dekontamination, das sich in zahlreichen Druck- und Siedewasserreaktoren weltweit bewährt hat und in Deutschland z. B. bereits in den Kraftwerken Isar 1, Stade und Obrigheim angewandt wurde.

Die Arbeiten dazu wurden in Abstimmung mit der atomrechtlichen Aufsichtsbehörde und Gutachtern sowie der Firma AREVA vorbereitet und sollen im 2. Quartal 2016 durchgeführt werden.

Letzte Änderung am Freitag, 01 April 2016 18:56

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