Donnerstag, 21 April 2016 14:31

Die „Rote Waldameise“ am Elbuferwanderweg

Die „Rote Waldameise“ am Elbuferwanderweg Foto: hfr

Geesthacht (LOZ). Am Elbuferwanderweg in der Nähe eines Grillplatzes hat sich die „Rote Waldameise“ angesiedelt. Noch ist der Ameisen-Haufen klein, dafür ist das Informationsschild umso größer, dass über das Leben der Ameisen aufklärt.

Ist es eine gut gemeinte Hilfsmaßnahmen für die Ameisen oder eher der Versuch die Tiere zu vertreiben? Auf dem Ameisen-Hügel wurde Gehölzschnitt ausgebreitet und Zuckerwürfel ausgestreut. In der Wirkung führt es eher zur Vertreibung der nach dem Gesetz besonders geschützten Tiere. Eingriffe jeglicher Art in die hügelartigen Nester der Ameisen sind verboten.

Ein Ameisenhaufen ist ein sehr sensibles Gebilde. Insbesondere die Besonnung und der Wärmehaushalt in dem Nest sind entscheidende Faktoren für die Ameisen, Veränderungen werden schnell übel genommen. Es gilt deshalb, die Ameisen so wenig wie möglich zu stören.

Die Ameisen sind vom Weg aus gut zu beobachten, um den Bau sollte nicht herumgelaufen werden – das was man sieht, ist nur die Spitze des Ameisenhügels.

Ameisen sind wahre Naturschützer, sie haben eine wichtige Funktion in unserem Ökosystem: Sie tragen zur Verbesserung der Bodenbeschaffenheit bei, verbreiten Pflanzensamen, beseitigen Kadaver und verhindern Massenvermehrungen von anderen Insekten.

Letzte Änderung am Donnerstag, 21 April 2016 14:56

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