Dienstag, 03 Mai 2016 15:29

Hamburg und Geesthacht wollen zusammenrücken

Hamburg und Geesthacht wollen zusammenrücken Foto: hfr

Geesthacht (LOZ). Stromaufwärts gemeinsam – dieser Slogan prägte die Gespräche, die Hamburgs SPD-Fraktionschef Dr. Andreas Dressel mit Bürgermeister Olaf Schulze und Vertretern der Geesthachter SPD hatte.

Zunächst traf Andreas Dressel Geesthachts neuen Bürgermeister Olaf Schulze. Themen in ihrem Meinungsaustausch waren der ÖPNV und hier insbesondere die Möglichkeit einer Schienenanbindung von Geesthacht nach Hamburg, der Wohnungsbau, die aktuelle Flüchtlingssituation und eine verstärkte Zusammenarbeit in der Metropolregion.

Andreas Dressel: „Wir haben großes Interesse an einer gemeinsamen Entwicklung elbaufwärts. Geesthacht mit seiner attraktiven Lage am Wasser und im Grünen hat da viel zu bieten. Olaf Schulze und ich haben verabredet, dass wir Hamburger Unterstützung bei der Positionierung Geesthachts als Wohn- und Gewerbestandort anbieten. Ich kann mir gut vorstellen, dass wir das Projekt „ Hamburg stromaufwärts an Elbe und Bille“ vorstellen und über Kooperationsmöglichkeiten sprechen. Die Zeichen bei der Bevölkerungsentwicklung in der Metropolregion stehen auf Wachstum. Das kann und will Hamburg nicht alleine stemmen.“

Die Themen Wohnungsbau und Schienenanbindung wurden auch im anschließenden Gespräch mit Geesthachter SPD-Kommunalpolitikern vertieft. Von der Geesthachter SPD nahmen Bürgervorsteher und Kreistagsabgeordneter Samuel Bauer, die Fraktionsvorsitzende Kathrin Wagner-Bockey sowie Jens Schumann, Hartmuth Döpke und Petra Burmeister an dem Termin teil.

Samuel Bauer informierte den Hamburger SPD-Fraktionschef über den Prüfauftrag zur Schienenanbindung, der aktuell von der schleswig-holsteinischen Nahverkehrsgesellschaft bearbeitet wird. Verabredet wurde, nach Vorliegen der Ergebnisse den Austausch fortzusetzen.

Tatkräftige Unterstützung für den Landtagswahlkampf 2017 sagte Andreas Dressel der SPD-Fraktionsvorsitzenden Kathrin Wagner-Bockey zu. „Die Hamburger SPD mit Olaf Scholz an der Spitze wird sich aktiv engagieren, um die SPD-Kandidaten im Hamburger Umland zu unterstützen. Ich komme dazu auch gerne wieder nach Geesthacht.“

Kathrin Wagner-Bockey warb bei Andreas Dressel für eine finanzielle Unterstützung Hamburgs für die geplante Störaufzuchtanlage an der Fischtreppe. „Das nehme ich gerne mit und werde unsere umweltpolitische Sprecherin Monika Schaal bitten, sich des Themas anzunehmen“, so Andreas Dressel.

Zum Dank und Abschied überreichte Geesthachts stellvertretende SPD-Vorsitzende Petra Burmeister Geesthachter Sekt und Schokolade in einer 800-Jahr-Geburtstagstasche sowie einen Gutschein für die Nikolausfahrt 2016 der Karoline. „Wir hoffen, Andreas Dressel dann samt Familie wiederzusehen und mit ihm dampfend auf der Schiene unterwegs zu sein.“

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