Donnerstag, 26 Mai 2016 16:51

Geesthachter Wirtschaftsvereinigung wählt neuen Vorstand

Paul Apel (2. v.l.) und Detlef Kruse (3. v.r.) wurden von Jürgen Wirobski, Samuel Bauer, Dr. Christina Bischof-Deichnik, Jörg Zimmer und Olaf Schulze verabschiedet. Paul Apel (2. v.l.) und Detlef Kruse (3. v.r.) wurden von Jürgen Wirobski, Samuel Bauer, Dr. Christina Bischof-Deichnik, Jörg Zimmer und Olaf Schulze verabschiedet. Foto: W. Reichenbächer

Satzungsänderung wurde verschoben

 

Geesthacht (wre). Durch eine Terminverschiebung musste die Jahreshauptversammlung der Wirtschaftlichen Vereinigung Geesthacht (WVG) in das GITZ verlegt werden. Doch dieser Ort entpuppte sich als ideal, um dort die Sitzung abzuhalten. Das Platzangebot und die vorhandene Technik erleichterte dem Vorstand die Arbeit. Neben Rück- und Ausblicken wurden auch mit Schriftführer Detlef Kruse und Schatzmeister Paul Apel zwei langjährige Vorstandsmitglieder verabschiedet. Eine geplante Satzungsänderung musste auf die nächste Versammlung verschoben werden.

Bürgermeister Olaf Schulze gab einen Rückblick auf die „ersten 103 Tage im Amt“. „Normalerweise sind die ersten 1oo Tage zum Kennenlernen“, so Schulze. Doch schon nach drei Tagen klingelte bei ihm das Telefon. Das Innenministerium hat den Haushaltsplan nicht genehmigt. Es fehlten immer noch die Eröffnungsbilanz und der erste Jahresabschluss. Mit der Schonfrist war es somit vorbei. Zusätzlich mussten 2,25 Millionen Euro eingespart werden. „Wir haben den Fraktionen jetzt die Sparvorschläge vorgelegt“, erklärte Schulze. Beim Thema „Seniorenzentrum am Katzberg“ bittet der Bürgermeister um etwas mehr Zeit. „Was in acht Jahren nicht geschafft wurde, kann ich nicht in acht Wochen erledigen“, so Schulze. Ein Ziel für die Zukunft sei es auch, der Stadt Geesthacht eine Identität zu geben, sie bekannter zu machen. Zum Abschluss gab er zu, dass die Kommunikation zwischen Verwaltung und Wirtschaft verbessert werden müsse, und versprach daran zu arbeiten.

Jürgen Wirobski und Britta Rienitz gaben Rückblicke auf das vergangene Jahr. Als Highlights wurden die Gemeinschaftsveranstaltungen mit den anderen Wirtschaftsverbänden ebenso genannt wie das Anschieben von Wirtschaft 4.0. Aber auch die Marktsonntage waren ein Erfolg. Mario Stapelfeldt erklärte noch einmal die geänderte Auftragsvergabe der Stadt, die jetzt nur noch in digitaler Form abläuft. Stefan Manzke gab einen Abriss zum Thema Wirtschaft 4.0.

In seinem letzten Rechenschaftsbericht musste Paul Apel ein Minus verkünden. Im vergangenen Jahr wurden rund 5.000 Euro mehr ausgegeben, als eingenommen wurden. Konnte bei der Messe noch ein Plus in Höhe von über 3.000 Euro verzeichnet werden, ließen die Posten City-Gemeinschaft und ideeller Bereich den Kontostand schrumpfen. „Wir haben in den vergangenen Jahren aber gut gewirtschaftet, daher ist das kein Problem“, so Apel.

 

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Der neue WVG-Vorstand: (v.l.) Thomas Nowottnick, Nicole Hönsch-Hampel, Dr. Christina Bischof-Deichnik, Jörg Zimmer und Jürgen Wirobski. Foto: W. Reichenbächer

 

 

Wiedergewählt wurden Jürgen Wirobski als erster Vorsitzender, und Dr. Christina Bischof-Deichnik als dritte Vorsitzende. Nicht wieder zur Wahl stand Paul Apel als Schatzmeister an. Für ihn hat Thomas Nowottnick das Amt übernommen. Ebenfalls nicht mehr zur Wahl stand Schriftführer Detlef Kruse zur Verfügung. Die Aufgabe übernimmt künftig Nicole Hönsch-Hampel. Kruse und Apel wurden als langjährige Vorstandsmitglieder von Bürgervorsteher Samuel Bauer verabschiedet.

Eine geplante Satzungsänderung musste verschoben werden. Bisher dürfen nur aktive Unternehmer Mitglied bei der WVG sein. Mit einer Änderung sollte auch die Möglichkeit bestehen, dass etwa nach einem Verkauf oder Eintritt in den Ruhestand die Mitgliedschaft fortgeführt werden könnte. Annemarie Argubi-Siewers verwies aber darauf, dass eine Satzungsänderung nur möglich sei, wenn der genaue Wortlaut vorher in der Einladung stand. Einstimmig wurde beschlossen, dass der Vorstand nun die Satzungsänderung vorbereiten kann. Diese muss dann auf der nächsten Mitgliederversammlung 2017 beschlossen werden.

Zum Abschluss warb Jürgen Wirobski dafür, sich bei der Messe im kommenden Jahr zu engagieren. Es würden noch dringend Helfer für unterschiedliche Bereiche benötigt.

Letzte Änderung am Donnerstag, 26 Mai 2016 17:15
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