Donnerstag, 16 Juni 2016 17:38

Neugründung einer Selbsthilfegruppe zum Thema „Parkinson Erkrankung“ in Geesthacht

Neugründung einer Selbsthilfegruppe zum Thema „Parkinson Erkrankung“ in Geesthacht Foto: W. Reichenbächer

Geesthacht (LOZ). Der Londoner Arzt James Parkinson beschrieb als Erster 1817 die Symptome der Parkinsonschen Krankheit – der Schüttellähmung. Später wurde die Erkrankung nach ihm benannt.

Ein trippelnder Gang bei steifer Körperhaltung und ein leichtes Zittern sind die sichtbaren Symptome von Morbus Parkinson. Bei der degenerativen Erkrankung wird der wichtige Botenstoff Dopamin, der für alle unwillkürlichen Bewegungen wie Laufen oder Lächeln benötigt wird, nicht mehr ausreichend im Gehirn produziert. Diesen Mangel müssen Parkinson-Patienten durch regelmäßige Medikamenteneinnahme ausgleichen. Dadurch wird eine Linderung der Symptome bewirkt, jedoch kein gleichmäßig beschwerdefreier Zustand erreicht.

Die Erkrankung beginnt meist zwischen dem 50. und 79. Lebensjahr. In Deutschland wird derzeit von 300.000 bis 400.000 erkrankten Menschen ausgegangen.

Ein Betroffener aus Geesthacht, der vor etwa vier Jahren die Diagnose „Morbus Parkinson“ erhielt, möchte eine Selbsthilfegruppe für Betroffene und Angehörige gründen. KIBIS unterstützt die Gruppe bei der Gründung. In den Treffen sollen der Erfahrungsaustausch der Betroffenen und die gegenseitige Unterstützung im Vordergrund stehen. Das Ziel dieser Gruppe ist eine bessere Bewältigung der chronischen Erkrankung. Um die monatlichen Gruppentreffen vorzubereiten, werden von KIBIS, der Kontakt- und Beratungsstelle im Selbsthilfebereich noch Interessierte gesucht.

Kontaktaufnahme über KIBIS in Mölln, Telefon 04542 / 90 59 250 zu den Sprechzeiten Dienstag und Mittwoch von 9 bis 13 Uhr und Donnerstag von 15 bis 18 Uhr oder per Mail: kibis-kr-rz@paritaet-sh.org

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