Freitag, 16 September 2016 12:59

Kraftwerk Krümmel: Bis Ende 2018 sollen die Brennelemente entfernt sein

Kraftwerk Krümmel: Bis Ende 2018 sollen die Brennelemente entfernt sein Foto: W. Reichenbächer

Beladung der Castorbehälter beginnt

 

Geesthacht (LOZ). Voraussichtlich ab Ende September sollen die ersten Brennelemente des Kernkraftwerks Krümmel in Castoren verladen werden. Der Beginn dieser Beladearbeiten ist der erste Schritt auf dem Weg zur Brennelementfreiheit der Anlage. Die Brennelementfreiheit wiederum ist Vorbedingung für die mögliche Nutzung einer noch zu erteilenden Stilllegungs- und Abbaugenehmigung.

Wenn ein Kraftwerk den Leistungsbetrieb geplant einstellt, können im Vorfeld die Voraussetzungen für eine zügige Entladung der Brennelemente geschaffen werden. Üblicherweise sind dann alle Brennelemente drei Jahre nach der Abschaltung in Castoren verladen. Durch den schnellen Ausstiegsbeschluss im Jahr 2011 konnte das Kraftwerk Krümmel diese Vorbereitungen nicht treffen. Die passenden Castoren konnten nicht vorab genehmigt und beschafft werden. Außerdem sind die Brennelemente deutlich kühler als sie es üblicherweise gewesen wären. Dementsprechend dauern die Trocknungsprozeduren länger oder es werden andere Trocknungsverfahren notwendig. Daher beginnt in den nächsten Wochen ein Prozess, der sich über einen erwartungsgemäß längeren Zeitraum erstrecken wird. Auch ist die Zahl der speziell für diese Tätigkeiten ausgebildeten Verladeteams (Mitarbeiter der GNS) begrenzt. Es ist davon auszugehen, dass die Arbeiten in 2017 und 2018 andauern werden. Insgesamt wird die Kernbrennstofffreiheit zum Ende des Jahres 2018 angestrebt.

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