Donnerstag, 22 September 2016 18:32

Neue Energieberatung in Geesthacht für den Südkreis

Kerstin Steger stellte gleich fest, dass die Fenster im Rathaus mit einer Dicke von 58 Millimeter nicht mehr zeitgemäß sind. „Man würde jetzt Dreifachverglasung bei 82 Millimeter nehmen.“ Kerstin Steger stellte gleich fest, dass die Fenster im Rathaus mit einer Dicke von 58 Millimeter nicht mehr zeitgemäß sind. „Man würde jetzt Dreifachverglasung bei 82 Millimeter nehmen.“ Foto: W. Reichenbächer

Bis Ende November gibt es eine kostenlose Beratung zur Wärmedämmung

 

Geesthacht (wre). Bereits seit 2002 gibt es im Geesthachter Rathaus eine Energieberatung durch die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein. Heute übernahm die Dipl.-Ing. Kirstin Steger die Beratung. Gleichzeitigt erweitert damit die Verbraucherzentrale ihr Angebot. Es sind nun auch Hausbesuche möglich, um direkt vor Ort zu klären, wo Einsparpotenziale liegen.

Rund 30 Beratungen wurden bisher im Jahr in Geesthacht durchgeführt. „Das sollen aber mehr werden“, so Kerstin Steger. „Die Beratungen richtet sich auch an alle Haus- und Wohnungsbesitzer aus dem Umkreis“, ergänzt Carina Vogel vom lokalen Projektmarketing. Auch Interessierte aus Lauenburg, Schwarzebek, Büchen oder den Dörfern können das neue Angebot nutzen.

Die Architektin Kerstin Steger, die sich 2004 zur Energieberaterin ausbilden ließ, arbeitet bereits seit 2011 für die Verbraucherzentrale. Ab heute auch in Geesthacht. „Als Architektin sind meine Schwerpunkte Baudenkmale“, so die aus Winsen kommende Diplom Ingenieurin. Damit ist sie ständig im Thema Sanierung drin.

Bürgermeister Olaf Schulze freut sich, dass das Angebot nun ausgeweitet wurde. „Wir haben auch viel Altbestand in der Stadt, dass passt.“ Denn vor allem die Hausbesuche dürften auf Interesse stoßen. So gibt es verschiedene Angebote, wo direkt vor Ort nach einer Besichtigung das Einsparpotenzial durchgesprochen werden kann. Durch die Förderung des Bundeswirtschaftsministeriums sind die Preise für diese Beratung recht gering. Für einen Basis-Check, wo der Strom- und Wärmeverbrauch und die Geräteausstattung angesehen werden, sind 10 Euro fällig. Für insgesamt 20 Euro werden dann auch noch zusätzlich die Heizungsanlage und die Gebäudehülle begutachtet. 40 Euro kostet es, wenn an zwei Tagen ein Heiz-Check vorgenommen wird, oder geprüft wird, ob sich eine Solaranlage lohnt.

Die Beratung im Rathaus wird es aber auch weiterhin geben. An jedem vierten Donnerstag im Monat wird Kerstin Steger von 12 bis 17 Uhr in Raum 017 zur Verfügung stehen. Dort bietet sie persönliche und individuelle Beratungen an. Die Kosten betragen dafür 5 Euro je halbe Stunde. Eine Terminabsprache unter der Telefonnummer 04152 / 133 06 oder über die kostenfreie Hotline 0800 / 809 802 400 ist erforderlich.

Es soll künftig auch Vorträge rund um das Thema Energiesparen geben. Dazu wird auch ein Rundgang Anfang 2017 durch Geesthacht gehören, wo mit einer Wärmebildkamera Gebäude angesehen werden, und dann die Ergebnisse und Besonderheiten erläutert werden. „Da lohnt sich bestimmt auch das Rathaus“, so Schulze. Der nicht mehr zeitgemäße Bau dürfte einige Schwachstellen aufweisen.

Weitere Informationen, und die Gutscheine zur kostenlosen Beratung über Wärmedämmung gibt es hier: https://www.verbraucherzentrale-energieberatung.de/aktion_checkpoint_waermedaemmung.php

Letzte Änderung am Donnerstag, 22 September 2016 18:47
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