Freitag, 02 Dezember 2016 10:01

Autohaus Brinkmann wurde für WVG wieder „zum größten Restaurant der Stadt“

Autohaus Brinkmann wurde für WVG wieder „zum größten Restaurant der Stadt“ Foto: W. Reichenbächer

Jahresabschluss der Wirtschaft mit Grünkohl und Livemusik

 

Geesthacht (wre). Die Wirtschaftliche Vereinigung Geesthacht (WVG) hatte wieder zum Jahresessen geladen, und über 120 Mitglieder und Gäste aus Wirtschaft und Politik folgten der Einladung zu einem gemütlichen Beisammensein mit Grünkohl, Livemusik und Gesprächen. Die Veranstaltung fand wieder im Autohaus Brinkmann statt. Dort, wo sonst die neuesten Modelle von Mercedes stehen, standen nun weiß gedeckte Tische und eine Bühne.

„Heute Abend sind wir wieder das größte Restaurant der Stadt“, erklärte Axel Brinkmann, und verwies darauf, dass man auch öfter mal die größte Disco sei, und das Autohaus auch regelmäßig zur Konzerthalle für Klassik umfunktioniert wird. „Wir hatten ja auch schon Boxkämpfe hier“, so Brinkmann weiter.

Der erste WVG-Vorsitzende Jürgen Wirobski ließ noch einmal das nun fast vergangene Jahr Revue passieren. „Wir haben vieles erreicht, und nur weniges nicht“, zog der Vorsitzende Bilanz. Viele Ideen konnten bereits umgesetzt werden. So auch die Schaffung eines Wirtschaftsbeirates, und die Vernetzung Geesthachter Institutionen, um Termine besser abstimmen zu können. Auch die 800-Jahr-Feier mit Justus Frantz Anfang des Jahres zähle Wirobski zu den herausragenden Highlights. Für das kommende Jahr hatte er dann noch eine positive Nachricht dabei. Seit Jahren wird in Geesthacht ein Weihnachtsmarkt gewünscht. „In 2017 wird der Lauenburger Weihnachtsmarkt am 4. Advent nach Geesthacht kommen“, freut sich Wirobski. Dies sei Aufgrund der guten Verbindung zur Wirtschaftsvereinigung in Lauenburg gelungen.

Bürgermeister Olaf Schulze hatte ebenfalls die Gelegenheit, eine erste Bilanz zu ziehen. Die fiel allerdings nicht nur positiv aus, denn der Verwaltungschef hatte auch schlechte Nachrichten für die Wirtschaft dabei. Schulze erinnerte an seine ersten Tage im Amt, und dem Anruf aus Kiel, das der Haushalt für die Stadt nicht genehmigt wird. Viel Arbeit also für den neugebackenen Bürgermeister, das wieder „gerade zu biegen“. Schulze erklärte auch, dass nun das eingetroffen sei, wovor bereits viele Jahre gewarnt wurde. Geesthacht musste Kredite aufnehmen. „Wir mussten für dieses Jahr drei Millionen Euro aufnehmen, und für das kommende Jahr werden es wohl 6 Millionen sein“, so Schulze. Damit auch wieder mehr Geld in die Kassen kommt, sei daher eine Erhöhung der Grundsteuer und der Gewerbesteuer auf 400 Punkte nötig. Künftig müssen dann also Grundstücksbesitzer und Gewerbetreibende etwas tiefer in die Tasche greifen. „Wir liegen damit im Vergleich aber immer noch günstig“, versprach Schulze. Um mehr Platz für Gewerbebetriebe zu haben, wird mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft im Kreis gerade eine neue Gewerbefläche an der Mercatorstraße entwickelt.

Ein paar Ehrungen gab es an dem Abend dann auch noch. So erhielten Paul Apel, Gabriele Apel und Detlef Kruse für ihre langjährige Mitgliedschaft und das Engagement für die Wirtschaftsvereinigung Ehrenurkunden und wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Begleitet wurde der Abend von den drei Erstplatzierten des Geesthachter Songkontest (SOKO) zur 800-Jahr-Feier, den Elb Kidz, der Rock Rebels G.M.B.H und Die Medizinmänner.

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Der Vorstand mit den geehrten Mitgliedern: Gabriele Apel, Jörg Zimmer, Thomas Nowottnick, Paul Apel, Detlef Kruse, Nicole Hoensch-Hampel, Dr. Christina Bischof-Deichnik und Jürgen Wirobski. Foto: W. Reichenbächer

Letzte Änderung am Freitag, 02 Dezember 2016 12:12

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