Donnerstag, 15 Dezember 2016 21:34

Bürgermeister Schulze zieht erste Bilanz

Bürgervorsteher Samuel Bauer und Bürgermeister Olaf Schulze zogen eine Jahresbilanz. Bürgervorsteher Samuel Bauer und Bürgermeister Olaf Schulze zogen eine Jahresbilanz. Foto: W. Reichenbächer

„Wir haben viel bewegt und umgesetzt“

 

Geesthacht (wre). Bürgermeister Olaf Schulze hat gemeinsam mit Bürgermeister Samuel Bauer noch einmal traditionell am Jahresende das Jahr Revue passieren lassen. Für Schulze war es die erste Jahresbilanz. „Man spürt einen gewissen Umbruch. Wir haben schon viel erreicht“, zeigt sich der Bürgermeister zufrieden.

Auch wenn nicht alles rund lief, etwa der nicht genehmigte Haushalt, mit dem sich Schulze gleich nach Amtsantritt rumschlagen musste, und die Verschuldung der Stadt, sieht der Bürgermeister aber die Stadt auf einem guten Weg. Auch wenn viele Projekte erst einmal die Bürger belasten, wie etwa der Straßenbau und die Sanierung der Fußgängerzone, werde dadurch die Lebensqualität in der Stadt gesteigert.

Schulze mahnt aber auch, dass die Stadt eine eigene Identität braucht. Sie soll nicht nur als Elbstadt wahrgenommen werden. „Mit dem Helmholtz-Zentrum Geesthacht (HZG), wo es rund 1.000 Arbeitsplätze gibt, ist Geesthacht auch ein Wissenschaftsstandort, das sollte mehr herausgearbeitet werden“, so Schulze. Aber auch die Verbindung zu Alfred Nobel könne mehr in den Fokus rücken. Im kommenden Jahr soll daher am Stadtmarketing gearbeitet werden, um den Geesthachtern, aber auch Besuchern von Außerhalb etwas Greifbares über Geesthacht zu geben.

Helfen könnte dabei auch der neu geschaffene Wirtschaftsbeirat. „Ich hoffe da auch auf Unterstützung beim Stadtmarketing“, sagt Schulze. Der Beirat wird im Januar seine Arbeit aufnehmen, und Politik und Verwaltung beratend zur Seite stehen. Vor allem die Vernetzung ist dem Bürgermeister wichtig. „Wir sollten die Betriebe mehr zusammenbringen“, rät Olaf Schulze.

Geesthacht ist weiterhin am Wachsen, neuer Wohnraum wird daher benötigt. „Die Zahl der Bauanfragen steigt, wir hatten jetzt ein Bauvolumen von rund 34 Millionen Euro“, so Schulze. „Es tut sich momentan viel in Geesthacht“, so Schulze weiter. Dies würde sich auch an den vielen Straßenbauarbeiten zeigen. Der Bürgermeister bitte um Verständnis, das es dadurch zu Verkehrsbehinderungen kommt. Auch für das kommende Jahr rechnet Schulze mit vielen Baustellen. Sowohl auf der Straße, aber auch beim Wohnungsbau. „Wir dürfen da den sozialen Wohnungsbau nicht vergessen“, mahnt Schulze. Es würde aber bereits jetzt schon ein Mangel an Grundstücken geben.

Zu dem persönlichen Highlight in diesem Jahr gehörten der Auftakt der 800-Jahr-Feier und die NDR Sommertour. „Wir haben viel Lob vom NDR bekommen, wie gut es in Geesthacht funktioniert hat, und die Bürger gut mitgezogen haben“, freut sich Schulze, „wir sollten versuchen, solche Veranstaltungen auch in Zukunft nach Geesthacht zu holen.“

Für Bürgervorsteher Samuel Bauer war neben der Vereidigung von Olaf Schulze ebenfalls das Stadtjubiläum ein besonderes Highlight. „Es sah Anfangs ja nicht gut aus. Es fehlt Geld, und die Ideen kamen auch nur schleppend rein“, erinnert sich Bauer. Im Rückblick sei es aber gut gelaufen, viele Veranstaltungen wurden auch noch nach Meldeschluss aus der Taufe gehoben. Dazu zählt auch der Songcontest, wo ein Lied für Geesthacht gesucht wurde. „Ich glaube, wir sind nun die einzige Stadt, wo in der Warteschleife ein eigener Song läuft“, freut sich Schulze über die gelungene Aktion.

Letzte Änderung am Donnerstag, 15 Dezember 2016 21:41
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