Freitag, 03 Februar 2017 14:59

Thermografiekamera macht Wärmelecks am Haus sichtbar

Rundgang mit anschließendem Vortrag im Rathaus

 

Lesezeit: 2 Minuten

Geesthacht (LOZ). Blau ist sehr gut, Gelb auch noch in Ordnung, doch Rot macht Probleme – die Rede ist von den Farben, die eine Wärmebildkamera zeigt, wenn sie auf ein Haus gerichtet ist. Thermografie-Aufnahmen sind eine erprobte Methode, um herauszufinden, wo ein Gebäude Wärme verliert und unnötig Energie verbraucht. Wie Thermografiemessungen funktionieren und was sie leisten können interessierte Bürger am Donnerstag, 16. Februar, um 19 Uhr bei einem Rundgang mit anschließendem Vortrag erfahren.

Über die Wände, die Fenster oder das Dach eines Hauses geht oft mehr Wärme verloren als man glaubt. Auch bei sanierten Gebäuden können hohe Energieverluste auftreten. Schimmel an der Außenwand trotz Wärmedämmung? Hohe Heizkosten, die nicht den Erwartungen nach einer Sanierung entsprechen? Das sind Anzeichen dafür, dass wichtige Details bei der Modernisierung nicht beachtet wurden. Es lohnt sich also, energetische Schwachstellen in der Gebäudehülle aufdecken zu lassen. Das spart nach einer Sanierung Heizkosten – und steigert den Wohnkomfort.

„Wer sein Haus sanieren möchte, erhält mit Wärmebildern zuverlässige Hinweise auf Wärmebrücken und Leckagen an der Wärmedämmung“, sagt Architektin Ulrike Schmerbitz von der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein. Aber wann ist der richtige Zeitpunkt für die Thermografie? Und was muss beachtet werden? Auch dazu liefert die Expertin wertvolle Tipps. Dabei geht sie auch auf typische Schwachstellen eines Wohnhauses ein und erklärt, wie man sie beseitigen kann.

Da die Teilnehmerzahl auf 15 Personen begrenzt ist wird um vorherige Anmeldung unter 04152 / 13 274 oder isis.haberer@geesthacht.de gebeten.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der „Sanierungsinitiative Geesthacht“ statt und ist aufgrund der Förderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie kostenfrei.

Letzte Änderung am Freitag, 03 Februar 2017 15:05
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