Mittwoch, 28 November 2012 13:07

J. S. Bach - Das Weihnachtsoratorium-Phänomen

Ein Hauch Weihnachtszeit mit dem Musiker Gregor Bator im GeesthachtMuseum! Erich Kästner

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Johann Sebastian Bach. Abb.: hfr

 

Geesthacht (LOZ/tba). „Zu Weihnachten gehören ein Tannenbaum, Punsch, Geschenke – und Bachs Oratorium – Warum eigentlich?“, erklärt Diskussionsleiter Dr. William Boehart beim nächsten Treffen des VHS-Diskussionskreises am Mittwoch, den 5. Dezember um 15.15 Uhr, im GeesthachtMuseum!, Krügersches Haus, Bergedorfer Straße 28.. Referent für den Nachmittag ist der Musiker Gregor Bator.

Dr. Boehart: „Johann Sebastian Bach war seiner Zeit weit voraus. Das belegt sein gesamtes Kompositionswerk – von den kleinsten Präludien, die er ‚einfach gesetzt’ liebevoll für seine Frau geschrieben hat, bis zur Matthäus-Passion und Messe h-Moll.

„Wie die beiden monumentalen Werke, nimmt auch das 1734 entstandene Weihnachtsoratorium einen königlichen Platz in der Musikgeschichte ein. Das aus sechs Kantaten zusammengesetzte, mit denen Bach zu seiner Lebenszeit zur Verfügung stehenden Mitteln und Instrumenten konzipierte Oratorium, wurde zur berühmtesten Weihnachtsmusik aller Zeiten.

Schon mit dem Eingangschor ‚Jauchzet, frohlocket’, der wie eine Weihnachtshymne wirkt, überholte der Leipziger Kantor und Vater der protestantischen Kirchenmusik sich selbst, wenn auch unbeabsichtigt – zugleich alle Komponisten. Die Rezitative, Arien, Choräle und Chorsätze bilden einen faszinierenden Klang-Kosmos, vor dem es unverändert gilt, sich zu verbeugen“, so der Historiker Dr. Boehart.

Der Eintritt beträgt vier Euro. Treffpunkt: GeesthachtMuseum! Im Krügerschen Haus, Bergedorfer Straße 28. Anmeldung bei der VHS-Geesthacht, Neuer Krug 33-35, unter Telefon 04152 / 46 22 erbeten.

 

 

 

 

Letzte Änderung am Mittwoch, 05 Dezember 2012 13:26
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