Donnerstag, 02 März 2017 18:15

OberstadtTreff ein ausgezeichnetes Mehrgenerationenhaus

v.r.: Bürgermeister Olaf Schulze und Oberstadttreff-Leiter Thomas Vagedes freuen sich gemeinsam mit Norbert Brackmann und Dr. Nina Scheer über den Förderbescheid. v.r.: Bürgermeister Olaf Schulze und Oberstadttreff-Leiter Thomas Vagedes freuen sich gemeinsam mit Norbert Brackmann und Dr. Nina Scheer über den Förderbescheid. Foto: J. Karsch

Lesezeit: 3 Minuten

Geesthacht (LOZ). Das Mehrgenerationenhaus „OberstadtTreff“ in Geesthacht ist seit Anfang 2017 Teilnehmer des Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus. Über vier Jahre von 2017 bis 2020 erhält der OberstadtTreff (OT) eine jährliche Förderung vom Bund über 30.000 Euro.

Mit den Mitteln aus der Bundesförderung wird zum 15. März eine Projektmitarbeiterin im Mehrgenerationenhaus angestellt. Die Stadt erbringt einen formalen Kofinanzierungsanteil von 10.000 Euro in Form einer Projektsteuerung durch den OT-Leiter.

Der OberstadtTreff war einer unter 98 Neubewerbern, die vom Familienministerium als förderwürdig anerkannt wurden.

Zur Finanzierung dieser Häuser wurde der Bundeshaushalt um jährlich 3,5 Millionen Euro bis 2020 aufgestockt. So konnte eine Finanzierung der zusätzlichen 98 Neubewerber ermöglicht und damit auch die Finanzierung für Geesthacht gesichert werden.

Tatkräftig unterstützt wurde die Bewerbung des OberstadtTreff von den beiden Bundestagsabgeordneten Dr. Nina Scheer(SPD). und Norbert Brackmann (CDU).

Als Mehrgenerationenhaus ist der OberstadtTreff das einzige Projekt, dass im Kreis Herzogtum Lauenburg vom Bund gefördert wird.

Zukünftige Arbeitsschwerpunkte sind:

- Generationenbeziehungen vertiefen
Eine starke generationenübergreifende Gemeinschaft ist geprägt von einem guten Zusammenhalt, Achtung und Toleranz auf der Basis gewachsener (Generationen-) Beziehungen. Die Akteure wollen Generationenbeziehungen vertiefen und auf eine neue Qualitätsstufe heben, indem aufbauend auf dem bestehenden Wunschgroßelternprojekt (Beziehung Kind-u.Großelterngeneration) neue, thematisch breit gefächerte Begegnungsprojekte zwischen Erwachsenen aller Altersgruppen und Kindern/Jugendlichen initiiert werden.

- Förderung freiwilligen Engagements: Ausbau Freiwilligenagentur Geesthacht
Ziel ist ein Freiwilligenmanagement, dass die Potenziale für freiwilliges Engagement voll ausschöpft und für die Bedarfe im Stadtgebiet nutzbar macht. Schüler und Berufstätige erschließen werden als neue Zielgruppen erschlossen. Es soll die PR-Arbeit verstärkt werden, es werden Ehrenamtsträger beraten um ihnen so den Strukturwandel im Ehrenamt zu bewältigen helfen. Mit Einführung einer Ehrenamtskarte motiviert das OT die Generationen 60+ über die Erwerbstätigkeit hinaus zu einer sinnstiftenden Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

- Selbstbestimmtes Leben im Alter
Im Stadtgebiet gibt es für die Generationen 60+ keine kostenlosen und nicht organisationsgebundenen Gruppenangebote, die auf die für die Altersgruppe wichtigen Bedürfnisse nach körperlicher und geistiger Aktivität und Zugehörigkeit/Gemeinschaft eingehen.

Mit auf Aktivität und Zugehörigkeit ausgerichteten Angeboten will das OT bei den Generationen 60+ eine nachhaltig wirkende Zufriedenheit erreichen, die tendenziell dazu führt, dass Ältere länger am gesellschaftlichen Leben teilhaben können und fit bleiben.

Der Anteil der über 60jährigen liegt in Geesthacht liegt aktuell bei rund 30 Prozent, 2030 wird er auf circa 37 Prozent gestiegen sein. Diesen Mix aus Sozial- und Bildungsangeboten wird regelmäßig und kontinuierlich durchgeführt: PC- und HandyTreff, Spielenachmittag, Tanzcafé 50+, Veranstaltungen zur Gesundheitsprävention für Senioren in Kooperation mit dem Seniorenbeirat.

Letzte Änderung am Freitag, 03 März 2017 10:34
Kostenlose Nachrichten aus dem Herzogtum Lauenburg
Kostenlose Nachrichten Mobil

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.