Donnerstag, 22 März 2012 15:24

CDU Geesthacht fordert: „Kinder und Jugendliche nicht trennen“

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Sven Minge, Vorsitzender der CDU Geesthacht. Foto: hfr

Geesthacht (LOZ/tba). Sven Minge, Vorsitzender der CDU Geesthacht, hält eine Neuordnung der politischen Ausschussgremien und der Verwaltungsorganisation weiter für sinnvoll, da seiner Meinung nach Sozial- und Schulausschuss immer noch getrennt über das Thema Bildung, Kinder und Jugendliche beraten.

„Jugendpflege und Schulsozialarbeit sind weiter eng zu vernetzen. Dabei sind Erfahrungen und Vorschläge im Sinne aller Kinder und Jugendlichen ausschließlich in einem politischen Gremium zu beraten und zu entscheiden. Die Steuerung sollte in der Stadtverwaltung in einem Fachbereich zusammengeführt werden. Nur so können auch zukünftig nachhaltige Beschlüsse gefasst werden, ohne dass mehrheitsunfähige Beschlüsse im Finanzausschuss oder in der Ratsversammlung landen, „ teilt er in einer Pressemittelung unserer Redaktion mit. Nach Auffassung von Sven Minge ist dieser Schritt finanz-, sowie sozial- und bildungspolitisch erkennbar überfällig.

 „Denkbar wäre ein Ausschuss für Bildung und Kultur, dessen zukünftige Kernverantwortung im Bereich der Kindertagesstätten und Schulen liegt“, konkretisiert Minge.

Dabei geht es nicht um einen Superausschuss oder einen Superfachbereich. „Vorrangig soll der Bereich Bildung einen neuen Stellenwert erfahren.“

 Als „unglücklich“ bezeichnet der Christdemokrat zudem die Dauerberatungen über Bau- oder Sanierungsvorhaben im Sozial- und Schulausschuss. „Tatsächlich haben wir die Kompetenz im Bau-, Planungs- oder Energieausschuss“, meint Minge. Pädagogische oder erzieherische Rahmenbedingungen sollten fachgerecht beraten werden, „allerdings mit der Art einer Wärmedämmung sind die Mitglieder im Sozial- und Schulausschuss weiter erkennbar überfordert“, so seine Meinung. Damit schließt sich Minge als stellvertretender Sozialausschussvorsitzender ein. „Eine tatsächlich zeitnahe und ergebnisorientierte Beratung wird damit teilweise verhindert“, so sein Fazit.

 Minge regt deshalb an, die Kompetenzen entsprechend anzupassen und um zu organisieren. Dazu ist u. a. eine Änderung der Hauptsatzung notwendig, bei der auch Geesthachts Bürgermeister Dr. Volker Manow als Verwaltungschef nach Minges Meinung maßgeblich gefordert sein wird.

 Bisher haben sich Verwaltung und alle Fraktionen nach Minges Ansicht erkennbar zurückgehalten, so dass er nun eine Initiative des Geesthachter CDU Ortsverbandes ankündigt: Im Rahmen einer Mitgliederversammlung wird ein zukunftsfähiger und tragfähiger Vorschlag entwickelt, der im Rahmen einer Empfehlung an die CDU-Fraktion übergegeben wird. Bis spätestens 2013 soll dieser Vorschlag in die Geesthachter Ratsversammlung eingebracht werden.

 „Hier wird ein klares Bekenntnis aller Fraktionen zum Thema Bildung, Kinder und Jugendliche eingefordert. Die bisher mit Absichtserklärungen verbundene Dauerdebatte im Sinne der aller Kinder und Jugendlichen wollen wir damit beenden.“, sagt Minge abschließend.

Letzte Änderung am Donnerstag, 29 März 2012 12:48
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