Samstag, 15 Dezember 2012 16:41

Abbrennen von Feuerwerkskörpern

Was ist wann, wo erlaubt und was ist in Geesthacht verboten?

Feuerwerk Holger Rempt pixelio.de

Vorsicht Brandgefahr durch Feuerwerkskörper. Foto: Holger Rempt / pixelio.de

 

Geesthacht (LOZ/tba). Alljährlich besteht durch das Abbrennen von Feuerwerkskörpern die Gefahr, dass Menschen verletzt und Brände verursacht werden. Immer wieder werden in dichtbesiedelten Wohngegenden, Hauseingängen und Briefkästen Knallkörper abgebrannt. Insbesondere für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger, spielende Kinder  sowie andere Unbeteiligte können aus einer missbräuchlichen Verwendung von Feuerwerkskörpern die Gefahren von Verletzungen bzw. zumindest Schrecksituationen entstehen.

Aus Anlass des bevorstehenden Jahreswechsels weist die Stadt Geesthacht daher auf die gesetzlichen Bestimmungen über den Verkauf und das Abbrennen von Feuerwerkskörpern hin:

 1. Das Abbrennen von Feuerwerkskörpern der Klasse II bzw. Kategorie 2 (eine Kennzeichnung der Klasse sowie die Angabe der sogenannten BAM-Nr. der Bundesanstalt für Material- und Warenprüfung muss auf jedem Feuerwerkskörper vorhanden sein) ist ausschließlich am 31. Dezember und 1. Januar gestattet.

2. Das Überlassen, insbesondere der Verkauf von pyrotechnischen Gegenständen der Klasse II bzw. Kategorie 2, an Personen unter 18 Jahre ist verboten.

3. Das Verbot umfasst auch das Überlassen pyrotechnischer Gegenstände, z.B. von Eltern an die Kinder oder von älteren an jüngere Geschwister.

4. In der Zeit vom 01. Januar 2012 bis 27. Dezember 2012 ist der Verkauf von pyrotechnischen Gegenständen der Klasse II bzw. Kategorie 2 unzulässig.

5. Personen bis zum vollendeten 18. Lebensjahr dürfen Feuerwerkskörper der Klasse II bzw. Kategorie 2 nicht abbrennen.

6. Das Abbrennen von Feuerwerkskörpern in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen sowie Reet- und Fachwerkhäusern ist verboten.

Ergänzend zu den vorgenannten gesetzlichen Bestimmungen wird auf die ergangene Anordnung der Stadt Geesthacht vom 23.11.2012 hinsichtlich eines Abbrennverbotes für Feuerwerkskörper am 31. Dezember 2012 und 01. Januar 2013 in bestimmten Bereichen sowie eines konkret bestimmten Verwendungszeitraumes für Feuerwerkskörper mit ausschließlicher Knallwirkung hingewiesen.

Hiernach dürfen pyrotechnische Gegenstände der Klasse II bzw. Kategorie 2 mit ausschließlicher Knallwirkung zum Jahreswechsel innerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortslage der Stadt Geesthacht (einschließlich Grünhof-Tesperhude) nur von 17:00 Uhr bis 01:00 Uhr abgebrannt werden.

Feuerwerksraketen und so genannte „Römische Lichter“ sowie damit vergleichbar wirkende Feuerwerkskörper (Feuerwerkskörper der Klasse II bzw. Kategorie 2) dürfen in einem Umkreis von 180 Metern um Reet- und Fachwerkhäuser wegen der besonderen Brandgefährdung nicht abgebrannt/ verwendet werden.

Kanonenschläge, Knallfrösche und sonstige Feuerwerkskörper der Klasse II bzw. Kategorie 2 dürfen nur in einem Abstand von mindestens 50 Metern zu Reet- und Fachwerkhäusern abgebrannt werden.

 

Die Grundstücke

·         Bohnenstraße 2 (Geesthacht)

·         Steinstraße 53-55 (Geesthacht)

·         Buntenskamp 4 (Geesthacht)

·         Elbstraße 7 (Geesthacht-auf dem Gelände „Hotel zur Post“)

·         Grüner Jäger 4 („Forsthaus Grüner Jäger“/ B 5)

·         Tapplock 1 (Geesthacht-Ortsteil Grünhof-Tesperhude)

·         Strandweg 23 (Geesthacht-Ortsteil Grünhof-Tesperhude)

sind mit Reetdach- bzw. Fachwerkhäusern bebaut.

Die Stadt Geesthacht bittet ausdrücklich um allgemeine Beachtung und Einhaltung dieser Bestimmungen.

Zuwiderhandlungen können gem. § 46 Nummer 9 der Ersten Verordnung zum Sprengstoffgesetz i.V.m. § 41 Abs. 1 Nr. 16 u. Absatz 2 des Gesetzes über explosionsgefährliche Stoffe mit einer Geldbuße bis zu 50.000 Euro geahndet werden.

In diesem Zusammenhang wird auch darauf hingewiesen, dass es nach den Bestimmungen der Landesverordnung über den Betrieb von unbemannten Heißluftballonen (Heißluftballonverordnung-HlbVO) vom 04. August 2009 (GVOBl Schl.-H. S. 566) wegen der hiermit verbundenen Brandgefahren ebenfalls verboten ist, Himmelslaternen (sog. Skylaternen) aufsteigen zu lassen. Zuwiderhandlungen können mit einer Geldbuße bis 10.000 Euro geahndet werden.

Letzte Änderung am Samstag, 22 Dezember 2012 11:59
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