Mittwoch, 20 Februar 2013 13:49

Bürgermeister Manow wollte Rathaus verlassen

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Dr. Volker Manow. Bürgermeister seit 2009. Foto: T. Bartel


Geesthacht (tba). Im Jahr 2009 stimmten 81,1 Prozent der Bürger für Dr. Volker Manow und so wurde er Bürgermeister der Stadt Geesthacht und trat damit die Nachfolge von Ingo Fokken an, der völlig unerwartet verstorben war. Gewählt bis 2015 hatte er nun allerdings eine ganz andere Idee und bewarb sich um das Amt des Landrats im Kreis Steinburg. Dies aber ohne Erfolg.

Nach nur drei Jahren im Amt, gewählt aber auf sechs Jahre, zog es den Bürgermeister offensichtlich zu höheren Aufgaben. Sein ehemaliger Kollege Gerd Krämer, ebenfalls Bürgermeister, allerdings in Schwarzenbek, hatte es ihm vorgemacht. Der einzige Unterschied: Krämer wurde Landrat, Manow aber nicht.

Im Kreis Steinburg einigten sich die SPD und die CDU auf einen anderen Kandidaten, was das Aus für den gebürtigen Lüneburger Juristen, der heute mit seiner Familie in Geesthacht lebt, bedeutete.

Im Vorwege hatte der Bürgermeister alle Fraktionsvorsitzende der in der Ratsversammlung vertretenen Parteien von seiner Bewerbung informiert, offensichtlich jedoch um Stillschweigen gebeten. An die Öffentlichkeit drang jedenfalls nichts heraus und die Presse wurde schon gar nicht informiert.

Auf Anfrage der Lauenburger Online-Zeitung äußerte sich Dr. Volker Manow wie folgt: „Ich sehe in dieser Bewerbung kein unredliches Verhalten. In einer Demokratie ist eine solche Bewerbung völlig normal und die Aufgabe des Landrats wäre für mich eine völlig neue Herausforderung und äußerst reizvoll gewesen.“

Nun bleibt Manow ersteinmal bis 2015 Bürgermeister und betonte im Gespräch mit der LOZ, dass er derzeit keine weiteren Ambitionen auf eine andere Aufgabe bzw. ein Amt habe.

Letzte Änderung am Donnerstag, 28 Februar 2013 14:20

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