Samstag, 16 März 2013 15:30

Probleme rund um den Jugendtreff Grünhof-Tesperhude

CDU wirft der SPD „Empfindlichkeit“ vor und übt herbe Kritik

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Der CDU-Ortsvorsitzende Sven Minge kritisiert die SPD. Foto: hfr


Geesthacht (tba). Die CDU kritisiert das ablehnende Verhalten der SPD zu einer möglichen Förderung eines durch den Bürgerverein Grünhof-Tesperhude betriebenen Jugendtreffes. „Die nun von der SPD wiederholt gestellten Fragen sind als „scheinheilige Verhinderungspolitik“ zu werten, fast alle Fragen wurden bereits in der Sozialausschusssitzung am 5. März thematisiert und beantwortet“, so die Meinung des CDU Ortsvorsitzenden Sven Minge.

 „Der von der SPD suggerierte ‚populistische Schnellschuss‘, ist eine Reaktion auf die seit über zwei Jahren bestehenden Probleme im Ortsteil, die regionalen Benachteiligungen im Bereich der Jugendarbeit sind eigentlich unstrittig. Bisherige Aktivitäten der Stadtjugendpflege und Bemühungen der Stadtverwaltung das Sportlerheim Westerheese in die Nutzung einzubinden, sind leider ins Leere gelaufen. In der Folge hat der Bürgerverein immer mehr Zulauf erhalten, insbesondere die gesteigerten Aktivitäten für Kinder und Jugendliche konnte der Verein im Sozialausschuss eindrucksvoll darstellen.“, sagt der CDU-Chef.

Aus Sicht der CDU sind versicherungstechnische Fragen geklärt, der Verein ist Veranstalter und entsprechend abgesichert. Eine Zusammenarbeit mit der Stadtjugendpflege wird nicht ausgeschlossen und für die angedachten finanziellen Mittel wird ein Verwendungsnachweis geführt.

„Es ist nicht unüblich, dass Vereine und Verbände in der Stadt Geesthacht eine Förderung erhalten“, sagt Sven Minge, „udem ist der Sozialausschuss ein Souverän: Die überraschend durch die Stadtverwaltung eingebrachte Verwendung des Pförtnerhäuschens, z. B. einem möglichen Verkauf an einen Interessenten, muss nicht gefolgt werden.“ In diesem Zusammenhang bezeichnet Minge das Verhalten des Fachdienstleiters Wieck als ‚unglücklich‘, der im Rahmen der Sozialausschusssitzung einen ganzen Katalog von Fragen in die Beratung einbrachte.

„An einer zwingenden Einbindung von Heimaufsicht und Jugendamt haben wir erhebliche Zweifel, da im Umkehrschluss alle Vereine und Verbände davon betroffen wären. Zudem war es unklug einen Interessenten für ein Haus zu benennen, dessen Bekundung wohl schon länger zurückliegt. Der Eindruck einer gewollten Verunsicherung des Sozialausschusses bleibt bestehen“, kritisiert Minge und weiter, „nur Bürgermeister Volker Manow machte deutlich, dass eine finanzielle Förderung im laufenden Haushalt keine Probleme bereitet, ein neues Jugendhaus erfordert allerdings mehr Vorbereitung“.

„Warum die SPD nach zwei Wochen das Projekt erneut in Frage stellt, lässt einen anderen Grund vermuten: Auf der letzten Jahreshauptversammlung des Bürgervereins am 7. März ist der SPD-Kandidat Heinrich Siewers bei den Vorstandswahlen zweimal durchgefallen. Erst als Vorsitzender, dann als Beisitzer. Offenkundig ist dieses eine Retourkutsche an den Bürgerverein. Es geht nicht mehr um die Jugendarbeit, sondern um Empfindlichkeiten der Sozialdemokraten“, bedauert Minge.

Letzte Änderung am Samstag, 23 März 2013 14:17
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