Samstag, 23 März 2013 13:16

Jugendtreff Grünhof und NPD Verbot - CDU kritisiert die FDP

Sven Minge (CDU): „Offensichtlich hat keiner von denen einen Arsch in der Hose“

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Sven Minge: "Peinlicher Totalausfall der FDP". Foto: hfr

 

Geesthacht (LOZ/tba). Die CDU kritisiert das ablehnende Verhalten der FDP-Geesthacht zu einer möglichen Förderung eines durch den Bürgerverein Grünhof-Tesperhude betriebenen Jugendtreffs.und spricht von einem peinlichen Totalausfall der FDP.

„Die suggerierte Konzeptlosigkeit zeugt erkennbar von Unkenntnis“, meint Sven Minge, CDU-Ortsvorsitzender. Der FDP-Fraktionschef Rüdiger Tonn unterstrich auf einer Veranstaltung der Schülervertretung des Otto-Hahn-Gymnasiums im Oberstadttreff die Position der Liberalen, dass die FDP diesem Jugendtreff vor der Kommunalwahl nicht zustimmen wird.

Minge wertet dieses als Kampfansage und auch als klaren Linksruck der FDP in Geesthacht.

„Gleichzeitig wurde versucht den FDP-Totalausfall im letzten Sozialausschuss zu verschleiern“, mahnt Minge an. „Die FDP kritisierte mögliche politische Kaderschmieden und will die politische Gesinnung der Eltern des Bürgervereins erfahren. Ein Eindruck, der als so genannte ‚Napola‘ sich oft wiederfindet. völlig abstrakt“, meint Minge. Aus Sicht der CDU ist die FDP-Position mehr als peinlich.

Bürgermeister Dr. Volker Manow schritt in diesem Zusammenhang ein und bescheinigte dem Verein „unverdächtige Aktivitäten“. Stattdessen forderte die FDP ein neues Jugendheim mit staatlichem Personal. „Selbst die Partei die Linke hielt ein solches Szenario für abwegig, den Verein für erkennbar politisch nicht geprägt“, berichtet Minge, der auch stellvertretender Sozialausschussvorsitzender ist.

"Haushaltspoltische Beschlüsse fehlten zu dem FDP-Antrag parteiübergreifend gänzlich. Diese Peinlichkeit zeigt leider die Orientierungslosigkeit der FDP-Geesthacht. Selten habe ich eine solche Abweichung politischer Ideale eines Ortsverbandes erlebt“, meint Minge. Als nicht ‚wählbar‘ bezeichnet der CDU-Vorsitzende nun die FDP in Geesthacht. Angeblich soll es in den eigenen Reihen erheblichen Gegenwind für die FDP-Geesthacht im Landesverband geben, aus Sicht der CDU verständlich.

„Gebratene Hähnchen und Freibier werden offenkundig weiter durch den FDP-Fraktionsvorsitzenden favorisiert. Nur bei dem Jugendtreff Grünhof soll eine neue Strategie wirken; Gegen die Christdemokraten ist immer gut. Dass tatsächlich Kinder- und Jugendliche, Ehrenamt und Eltern getroffen werden, interessiert dabei die FDP-Geesthacht nicht“, meint Minge.

„Wir sind uns sicher, dass es am 7. Mai im Sozialausschuss ein Kompromiss im Sinne von Kinder und Jugendlichen durch die Fraktionen geben wird“, sagt Minge und fordert alle Kinder, Jugendlichen und Eltern zu einer Teilnahme am Sozialausschuss im Rathaus auf.

„Die FDP befindet sich wieder im freien Fall, weil die FDP kein NPD-Verbotserfahren mit der CDU, SPD, Grüne und Linken im Bund unterstützt. Hier hat offensichtlich bei der FDP wieder keiner einen Arsch in der Hose; jede Stimme gegen RECHTS zählt“, kritisiert Minge und weiter: „FDP-Fraktionschef Rüdiger Tonn versucht als Kapitän wieder das sinkende Schiff zuerst zu verlassen, sicherlich Erfahrungen aus seiner vorherigen politischen Karriere in anderen Parteien“, meint Minge abschließend.

Letzte Änderung am Samstag, 30 März 2013 11:02
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