Mittwoch, 15 Mai 2013 12:08

Wiener Kaffeehausgeschichten

VHS-Diskussionskreis am Nachmittag

 

WienerCafé

Das Wiener Café Griensteidl um 1896. Abb.: hfr

 

Geesthacht (LOZ/tba). „Zum Abschluss des Semesters wollen wir uns mit dem Angenehmen befassen, nämlich mit Wiener Kaffehausgeschichten, und dabei natürlich eine Tasse Kaffee trinken“, erklärt Diskussionsleiter Dr. William Boehart zum nächsten Treffen des VHS-Diskussionskreises am Nachmittag am Mittwoch, den 22. Mai, 15,15 Uhr im GeesthachtMuseum!, Krügerschen Haus, Bergedorfer Str. 28. Der Diskussionsleiter selbst wird den Nachmittag gestalten.

Dr. Boehart: „Das Wiener Kaffeehaus ist eine typische Wiener Institution, die bis heute ein wichtiges Stück Wiener Tradition bildet. Die Wiener Kaffeehauskultur gehört seit 2011 zum immateriellen Kulturerbe der UNESCO. Die Geschichte des Kaffees in Wien reicht bis ins 17. Jahrhundert zurück, als die Türken versuchten, die Stadt einzunehmen. Als sie erfolglos abzogen, ließen sie Kaffeebohnen zurück. Zum ersten Mal gab es danach Kaffee in der Habsburger Residenzstadt.

Zur Legende ist das Wiener Café in der Zeit vor dem ersten Weltkrieg geworden, als Literaten, Künstler, Wissenschaftler und Politiker die Café Häuser entdeckten. Peter Altenberg, Arthur Schnitzler, Hugo von Hofmannsthal, Alfred Polgar, Karl Kraus, Stefan Zweig, Hermann Broch und Friedrich Torberg machten ihre Stammcafés zur bevorzugten Lebens- und Arbeitsstätte. Viele bekannte Künstler, Wissenschaftler, Techniker und Politiker der Zeit, darunter Egon Schiele, Gustav Klimt, Oskar Kokoschka, Adolf Loos, Theodor Herzl, Siegfried Marcus oder auch Leo Trotzki, waren häufige Gäste im Kaffeehaus.

Einzelvorträge können für 4 Euro besucht werden. Treffpunkt: GeesthachtMuseum! Im Krügerschen Haus, Bergedorfer Straße 28, Anmeldung: VHS-Geesthacht, Neuer Krug 33-35, Tel: 04152-46 22

Letzte Änderung am Mittwoch, 22 Mai 2013 13:24
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