Mittwoch, 19 Juni 2013 12:17

Das Hochwasser geht zurück – jetzt kommen die Mücken

Experten warnen vor einer regelrechten Invasion

 

Mücke Peashooter pixelio.de

Der Stich einer Mücke ist besonders für Kleinkinder und Allergieker problematisch. Foto: Peashooter / pixelio.de

 

Geesthacht (tba). Die Lage entspannt sich: Die Bewohner der Lauenburger Altstadt dürfen wieder in ihre Wohnungen und Häuser zurück, das Geesthachter Freizeitbad hat wieder geöffnet und auf dem Campingplatz in Tesperhude heißt es auch nicht mehr ‚Land unter‘. Jetzt kommt jedoch auf die betroffenen Gebiete und ihre Bewohner eine neue Plage zu: Stechmücken.

Nach Expertenmeinung wird die aufkommende Mückenplage den Menschen in den vom Hochwasser betroffenen Regionen noch mehrere Wochen zu schaffen machen, denn erst nachdem die Gebiete wieder komplett trocken sind, wird auch die Zahl der Mücken zurück gehen. Derzeit ist das Wasser in den Senken und auf den überfluteten Flächen recht warm, so dass die Mückenweibchen massenhaft Eier ablegen, die sich rasant entwickeln. Nach spätestens zwei Wochen schlüpft der Nachwuchs und die neuen Mücken pflanzen sich prompt und sofort fort.

Wie man in den Abendnachrichten der ARD entnehmen konnte, versucht man in einigen Teilen Deutschlands, die Mücken frühzeitig zu bekämpfen. So wird zum Beispiel in den Überschwemmungszonen rund um den Rhein per Hubschrauber eine Eiweißmischung versprüht, die die Larven noch vor dem Schlüpfen abtöten soll.

Diese Methode ist allerdings sehr kostenintensiv und bei Umweltschützern höchst umstritten, denn nicht nur die Mückenlarven fressen dieses Gemisch, sondern andere, zum Teil sehr nützliche Insekten verzehren diese Bakterien, was sie natürlich auch verenden lässt.

Letzte Änderung am Mittwoch, 26 Juni 2013 13:45
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