Freitag, 26 Juli 2013 10:54

Undichtigkeit eines Experimentier-Strahlrohres im Helmholtz-Zentrum Geesthacht

Geesthacht (LOZ/wre). Bei der Entwässerung eines nicht mehr in Betrieb befindlichen Experimentier-Strahlrohres innerhalb des Forschungsreaktors des ehemaligen GKSS-Forschungszentrums wurde eine kleine Leckage festgestellt. Das meldepflichtige Ereignis der Kategorie N wurde laut der Atomaufsicht fristgerecht mitgeteilt.


Das Strahlrohr wird über eine Ringleitung in einen speziellen Wasserbehälter entwässert und hat weder eine Verbindung in die Betriebsräume des Gebäudes noch zur Umwelt. Durch Verschließen der Strahlrohr-Steigleitung wurde die Leckage gestoppt. Da sich die Leckage innerhalb der doppelten Sicherheitsbarriere befindet, ergeben sich keine Auswirkungen auf das HZG-Personal und die Umwelt.

Der Forschungsreaktor 1 des ehemaligen GKSS-Forschungszentrums beim Helmholtz-Zentrum Geesthacht wurde im Sommer 2010 endgültig abgeschaltet und befindet sich im Nachbetrieb. Er ist frei von Kernbrennstoff.

Die Atomaufsicht hat Sachverständige des TÜV Nord zur Ursachenklärung hinzu gezogen.

Letzte Änderung am Montag, 05 August 2013 12:55
Kostenlose Nachrichten aus dem Herzogtum Lauenburg
Kostenlose Nachrichten Mobil

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.