Dienstag, 10 September 2013 13:34

Das Tierheim bittet um Mithilfe der Geesthachter Bürger

„Apollo an Erde: Erde, wir haben ein Problem …“

 

Apollo 500

Apollo braucht Hilfe. Foto: hfr

 

Geesthacht (LOZ). Presse- und Schriftwart des Tierschutzverein Geesthacht Volker Kunze mit einem Apell an alle Tierfreunde: „Nur, dass es sich in diesem Fall nicht um ein Raumschiff irgendwo im All handelt, nein, in diesem Fall ist das Problem sehr irdischer Natur und betrifft einen unserer vierbeinigen Freunde: Apollo, einen mittlerweile 12-jähriger Labrador-Mischling, den unser Personal am 2. September in Grünhof nach einem Sturz aus fünf Meter Höhe verletzt bergen musste und der jetzt in der Tierklinik in Oerzen behandelt wird.

Für uns ist dies ein ganz besonderer Fall, denn Apollo ist ein alter Bekannter. 2009 wurde er aus unserem Tierheim an einen ehemaligen Mitarbeiter vermittelt, der aber vor circa einem Jahr völlig überraschend verstarb. Seine Mutter konnte durch die psychische Belastung den Hund nicht halten, und so nahm freundlicher Weise der ehemalige Lebensgefährte der Mutter den Hund in Pflege.

Aber dann sprang Apollo vom Balkon. Die Diagnose der Ärzte in Oerzen: dringend notwendige Operation der Karpalgelenke, die anschließend zwei bis drei Monate intensive Pflege erfordert. Kosten: mehrere tausend Euro. Für die Besitzerin, die von ihrem AlG 2 derzeit noch immer die Beerdigung ihres Sohnes abzahlt, ein unmöglich aufzubringender Betrag.

Auch unser Etat wäre durch solche Kosten in eine bedenkliche Schieflage geraten, und auch die notwendige Nachbetreuung wäre von uns personell nicht zu leisten gewesen.

Was also tun? Euthanasie kam nicht in Frage, besonders auch von Seiten der Tierärzte in Oerzen nicht, deren Engagement und ethische Haltung mehr als vorbildlich ist. Apollo ist schließlich trotz seines Alters ein lebensfroher und kerngesunder Hund, wenn man von den aktuellen Verletzungen durch den Sturz absieht.

Das Klinikkollegium beschloss daher, Apollo zunächst einmal kostenlos zu operieren und sich dann auch um eine entsprechende Nachsorge und spätere Vermittlung des Hundes in ein passendes neues Heim zu kümmern. Aber auch für eine Tierklinik sind dies Kosten, die im Etat nicht vorgesehen sind und die zumindest teilweise durch entsprechende Spenden erstattet werden sollen.

Auch wir wollen und werden unseren Beitrag dazu leisten, damit die Ärzte in Oerzen mit ihrem äußerst positiven Einsatz nicht alleine stehen. Aber wie oben erwähnt: wir benötigen dazu IHRE Hilfe in Form einer besonderen Spende für einen besonderen Notfall.

Spenden können Sie für Apollo entweder in unserem Tierheim in der Lichterfelder Str. 10 oder per Überweisung auf unser unten angegebenes Konto (bitte im Verwendungszweck „Apollo“ angeben). Bei Beträgen über 200 Euro oder auf Anforderung stellen wir auch gern entsprechende Spendenbescheinigungen aus.“

Kontoverbindung des Tierheims: Kreissparkasse Geesthacht, Kto.Nr. 30 12 12 3, Blz. 230 527 50

Letzte Änderung am Dienstag, 17 September 2013 14:12
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