Freitag, 13 September 2013 13:37

CDU setzt sich für Interaktive Whiteboards an Geesthachter Schulen ein

 

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„Ein Umdenken muss stattfinden und die Medienausstattungen an Geesthachter Schulen müssen in den kommenden Haushalten stärker Berücksichtigung finden“, so Arne Ertelt (CDU). Foto: hfr

 

Geesthacht (LOZ/wre). „Die CDU-Fraktion Geesthacht unterstützt die Forderungen von Otto-Hahn-Gymnasium (OHG) und Alfred-Nobel-Schule (ANS) nach der Anschaffung von interaktiven Whiteboards“, dieses erklärte CDU-Ratsherr und stellvertretende Vorsitzende des Schulausschusses Arne Ertelt nach einer Fraktionssitzung. „Wir haben für diese wiederholte Diskussion mit zum Teil peinlichen Fragen an die Schulen kein Verständnis mehr. Es geht lediglich um einen Anschaffungspreis von rund 4.000 Euro je Schule.

Stefanie Markwart-Farwick (CDU) ist selbst Lehrerin und arbeitet erfahren mit diesem Medium in ihrem Unterricht und erklärte, dass diese multimediale Unterrichtsform pädagogisch wertvoll sei. Auch aus dem Otto-Hahn-Gymnasium erklärte ein Fachlehrer die Vorteile durch das Einbinden dieser interaktiven Tafeln.

„Die elektronischen Weißwandtafeln sind echte Alleskönner: Sie übertragen den Schülern Texte, Grafiken, Bilder, Töne oder Filme auf den Schirm. Jeder Arbeitsschritt kann ausgedruckt, versandt und gespeichert werden. Die elektronischen Leinwände werden mit speziellen Stiften beschriftet, reagieren ähnlich wie ein Touchscreen, also auf Berührungen reagierende Bildschirme. Bestimmte Typen können auch mit den Fingern bedient werden. Es gibt sogar Tafeln, die mit einem Tennisball beschrieben werden können, das ist vor allem für körperbehinderte Nutzer von Vorteil. Teil der Tafeln ist auch eine virtuelle Tastatur. Der Einsatz und die damit verbundenen Möglichkeiten sind vielversprechend: Mit nur einem einzigen Gerät können interaktive, multimediale und vernetzte Arbeitsmaterialien in den Klassenraum geholt werden und methodisch-didaktisch den Unterricht unterstützen“, so Ertelt

Der CDU-Ratsherr betonte, der Wandel zur Digitalisierung schreite weiter. „Wir müssen uns darüber bewusst sein, dass die Schulausstattung durch die immer mehr werdende digitale Lerninhalte auch Geld kosten. Bei der Geesthachter SPD ist nicht mal die Bereitschaft zu erkennen, die Investition von zwei interaktiven Whiteboards zu beschließen. Ein Blick in die Nachbarländer zeigt, In England sind die modernen Tafeln bereits üblich, die meisten Schulen sind dort ausgestattet. Overheadprojektor, gelbe und grüne lange Zettelchen, runde blaue Papierwölkchen, 15 schwarze Filzstifte (für 30 Schüler), unterschiedliche Kreiden, Folienstifte, vielleicht auch noch den Medienwagen mit Beamer, … so sehen Bedarfe in den Schulen aus. Mit dem interaktiven Whiteboard kann an diesen Ausgaben eingespart werden und interaktiver multimedialer Mit-Mach-Unterricht entsteht mit nur einem Whiteboard. Auch viele Unterrichtsinhalte stehen zur Verfügung, die nur darauf warten auch in Geesthacht zum Einsatz zu kommen. Das interaktive Whiteboard ist zweifelsohne das multimediale Werkzeug der Zukunft für Lehrer und Schüler.“

„Ein Umdenken muss stattfinden und die Medienausstattungen an Geesthachter Schulen müssen in den kommenden Haushalten stärker Berücksichtigung finden. Die Technik macht sicher nicht alles besser, wichtig ist, das und wie diese pädagogisch eingesetzt wird“, so Arne Ertelt abschließend.

Letzte Änderung am Freitag, 20 September 2013 19:09
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