Mittwoch, 09 Oktober 2013 12:24

Geesthachter CDU fordert mehr Geld für Schulen

 

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„Die Schulen benötigen einen eigenverantwortlichen Handlungsspielraum für Geldmittel, um die Schulen zukunftsfähig zu machen“, fordert Arne Ertelt (CDU). Foto: hfr

 

Geesthacht (LOZ/wre). Deutschlands Bildung in der Mittelmäßigkeit. Dies geht aus der jüngsten Studie der OECD hervor. Mit der "PISA für Erwachsene"-Studie hat sich die Organisation mit der Frage beschäftigt, welche Fähigkeiten Erwachsene haben. Dafür wurden 16- bis 65-Jährige aus 24 Ländern auf verschiedene Alltagskompetenzen getestet. Getestet wurden neben Leseverständnis und mathematischem Verständnis auch Problemlösungen mittels Computer. Demnach hat ein beträchtlicher Teil der Erwachsenen Schwierigkeiten, digitale Technik und Netzwerke zu nutzen. „Dennoch ist die Vergleichbarkeit der Länder schwierig. In Japan liegt der Migrationsanteil bei 2 Prozent und in Deutschland bei 20 Prozent, das hat auch Auswirkungen auf das Abschneiden der Länder. Man möge sich fast fragen, ob das Geld für diese Studien nicht besser in Bildung investiert wäre“, so stellvertretende Vorsitzender im Ausschuss für Schule, Sport, Kultur und Kontaktpflege Arne Ertelt (CDU).

Ein Patentrezept für die Bildung wird es nicht geben. Mehr Geld zur Verfügung zu stellen alleine reicht auch nicht. Das Geld für die Zukunft zu investieren, und das pädagogisch zweckmäßig, muss eine eigenverantwortliche Aufgabe der jeweiligen Schule sein.

Im Ausschuss für Schule, Sport, Kultur und Kontaktpflege wurden in der jüngsten Sitzung die Budgets der Geesthachter Schulen beraten. Einen Antrag der CDU, weitere Mittel für Lehr- und Lernmittel bereitzustellen wurde von SPD und Grünen abgeschmettert. „Es sei dringend nötig, die Budgets an den weiterführenden Schulen anzupassen. Die Schulen benötigen einen eigenverantwortlichen Handlungsspielraum für Geldmittel, um die Schulen zukunftsfähig zu machen“, so Arne Ertelt.

„Es ist nicht zeitgemäß große Diskussionen über die Vernetzung von Klassenräumen oder die Anschaffung von technischen Geräten wie zum Beispiel Whiteboards in den politischen Gremien zu führen, um eventuell ein paar Euro einzusparen. Die Inhalte der politischen Ausschussdiskussionen lässt die Ahnungslosigkeit und Überforderung Einzelner erkennen. Der Antrag wird sich in den Haushaltsberatungen erneut wieder finden“, kündigt Arne Ertelt an.

„Es ist doch erstaunlich, dass wir eher bereit sind in Busfahrer zu investieren, um Schülerinnen und Schüler zu den Schulen zu befördern, anstatt in unsere Schulen und deren Ausstattung. Die digitale Technik frühzeitig zu verstehen und sie zu nutzen ist es uns wert, in Zeiten in denen die Mittel immer knapper werden, diese in die Zukunft zu investieren. Unbenommen haben wir in Geesthacht einen guten Stand im Vergleich mit anderen Städten, dennoch sind wir in der technischen Ausstattung noch weit entfernt vom 21. Jahrhundert“, stellt Arne Ertelt abschließend fest.

Letzte Änderung am Mittwoch, 16 Oktober 2013 15:44
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