Freitag, 11 Oktober 2013 17:47

Faust auf Faust

Studioproduktion des kleines Theater Schillerstraße zeigt Faust 1 + 2

 

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Die Proben für Faust 1+2 laufen bereits auf Hochtouren. Foto: W. Reichenbächer

 

Geesthacht (wre). Einmal im Jahr inszeniert der Geschäftsführer Ulrich Jacobi des kleines Theater Schillerstraße eine eigene Produktion, die nicht auf der großen Bühne gezeigt wird, sondern im kleinen Studio. In diesem Jahr wagt sich Jacobi mit seinem fünfköpfigen Ensemble an Faust von Johann Wolfgang von Goethe. Nicht nur der bekanntere erste Teil wird aufgeführt, auch der zweite Teil kommt auf die Bühne.

„Seit neun Jahren bringen wir schon richtige Theaterstücke im Studio“, sagt Jacobi. Und vor neun Jahren war es dann auch der Faust, der auf die Bühne kam. Damals allerdings nur der erste Teil. „Die Inszenierungen haben aber nichts miteinander zu tun“, erklärt Jacobi.

Die Eigenproduktionen sollen auch ein Stück Theaterpädagogik mitbringen. „Es kommen Schulklassen zu den Stücken, und wenn gewünscht, komme ich auch in den Unterricht und diskutiere mit den Schülern über das Stück“, sagt Jacobi.

Es wird neun Aufführungen der Faust-Inszenierung im 60 Zuschauer fassenden Studio geben. Man wolle nicht auf die große Bühne, damit die Stücke öfter gespielt werden können, erklärt Ulrich Jacobi. Auch ist die Nähe zu den Zuschauern im Studio deutlich größer.

Jacobi fand, es sei mal wieder Zeit für Faust gewesen. „Das Stück ist eigentlich nach dem ersten Teil nicht zu Ende, es wird im zweiten Teil aber etwas komplizierter“, räumt Jacobi ein. In der modern gehaltenen Inszenierung wird es einige Kürzungen geben müssen, damit das Stück nicht zu lang wird. Festgelegt hat sich Jacobi aber noch nicht, wie viel gekürzt wird, und wie lange das Stück dann dauern wird.

Schon traditionell gibt es jeweils eine halbe Stunde vor den Aufführungen eine Einführung zu dem Stück von Jacobi. Zusätzlich wird im Rahmen der Reihe „Theater im Gespräch“ am 20. November um 19.30 von Regisseur Ulrich Jacobi einen Vortrag über das Stück geben.

Neben der Premiere am 3. November wird das Stück am 8. Und 15. November sowie am 13. Dezember um 20.30 Uhr aufgeführt. Am 16., 23. Und 30. November und am 7. Dezember ist der Beginn bereits um 19.00 Uhr.

Die Karten zu je 25 Euro (Ermäßigt 10 Euro) sind an der Theaterkasse und bei Zigarren Fries erhältlich.

Als Schauspieler konnte Jacobi Thomas Ney, Suzanne Andres, Maja Ridigast, Uwe Thielen und Erika Döhmen verpflichten. Für die Kostüme, und auch für die Masken, ist wieder Anetta Antosik zuständig. Neben der Bühne hängen Monitore, wo kleine Szenen gezeigt werden, oder auch die Umgebung dargestellt werden soll. Für die Filme ist Albert Sadebeck verantwortlich.

Letzte Änderung am Freitag, 18 Oktober 2013 19:49
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