Mittwoch, 23 Oktober 2013 12:22

Sanierung der Bergedorfer Straße zieht sich bis ins Weihnachtsgeschäft

Bauverzögerungen sorgen für verspätete Fertigstellung

 

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Noch bis Mitte Dezember sollen sich die Bauarbeiten in der Bergedorfer Straße hinziehen. Foto: W. Reichenbächer

 

Geesthacht (wre). Bereits zur dritten Baustellenbegehung hatte die Stadt Geesthacht in die Bergedorfer Straße eingeladen. Dort werden gerade die Fahrbahn und die Gehsteige neu gepflastert. Mit der Begehung will man mehr Transparenz schaffen, und den Dialog zu Anwohnern und Geschäftsinhabern halten. „Das hat sich als positiv herausgestellt“, sagt Peter Junge, Leiter des Referats Umwelt und Bauen. Bauleiter Nikka Bürau hatte aber eine schlechte Nachricht dabei. „Die Arbeiten werden nicht wie geplant Ende November fertig, vor Mitte Dezember schaffen wir es nicht“, erklärt Bürau vom Planungsbüro IBS Storm. Damit wird es für die anliegenden Geschäfte und Anwohner auch während des Weihnachtsgeschäfts Behinderungen geben.

Verzögerungen gibt es bei dem rund 1,4 Millionen teuren Projekt vor allem an nicht eingeplanten Wünschen der Stadtwerke. Um für die Zukunft gerüstet zu sein, sollen nun weitere Leerrohre verlegt werden. Auch sind nicht mehr alle Leitungen, die unter der Straßen laufen verzeichnet.

 

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Bauleiter Nikka Bürau erklärte den anwesenden Anwohnern und Geschäftsleuten die Baufortschritte. Foto: W. Reichenbächer

 

Probleme gibt es auch bei der Asphaltierung der Norderstraße. „Beim Abfräsen der alten Schicht haben wir große Schäden bei der Tragschicht festgestellt“, erklärt Nikka Bürau. Nun sollen Bewährungsgitter eingebaut werden, um die Straße wieder belastbarer zu machen. Auch dies sorgt für Verzögerungen.

Bis Ende nächster Woche soll die Einmündung zum Buntenskamp aber fertig sein. Auch die Asphaltierung der Norderstraße sollte dann abgeschlossen sein. Bis Mitte Dezember sollen dann alle Arbeiten erledigt sein. „Wir haben die Vorgabe vom Innenministerium, dass bis Ende des Jahres die Maßnahme abgeschlossen sein soll“, so Peter Junge.

Irgendwann müssen aber wieder Teile der Wege aufgerissen werden. Die alte, und teilweise windschiefe, Beleuchtung wurde vorerst belassen. „Es sind neue Beleuchtungen vorgesehen, aber einen Liefertermin gibt es dafür noch nicht“, erklärt Junge. Bürau ergänzt, dass die Hersteller momentan generell ein Problem damit haben, Straßenbeleuchtungen zu liefern.

Letzte Änderung am Donnerstag, 31 Oktober 2013 14:00
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