Freitag, 25 Oktober 2013 15:42

Landesweite Stromsparaktion von SHeff-Z und Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein

 

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Dr. Klaus Wortmann, Projektleiter „stromabwärts!“, Margrit Hintz, stellvertretende Geschäftsführerin der Verbraucherzentrale und Dirk Pieper, Vertriebsleiter Stadtwerke Geesthacht (v.l.) bei der Vorstellung im Geesthachter Rathaus. Foto: hfr

 

Geesthacht (LOZ/wre). „10 Prozent weniger Strom, 100 Prozent Gewinn“ – mit diesem Ziel vor Augen können sich die Schleswig-Holsteiner im nächsten Jahr auf eine zwölfmonatige Reise stromabwärts begeben und eine siebentägige Kreuzfahrt auf dem Rhein, eine aufregende Rafting-Tour oder ein sportliches Pedelec gewinnen. Die landesweite Aktion „stromabwärts!“ stellten die Initiatoren des Schleswig-Holstein Energieeffizienz-Zentrums (SHeff-Z) und die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein (VZSH) gemeinsam mit den Stadtwerken Geesthachtim Rathaus vor. „Energieeffizienz ist ein fester Bestandteil unserer Nachhaltigkeitsstrategie und steht bei unseren Projekten stets im Vordergrund. Stromabwärts ist eine tolle Aktion, mit der unsere Kunden mit einfachen Maßnahmen und wenig Aufwand viel Energie einsparen können," so Dirk Pieper, Vertriebsleiter der Stadtwerke Geesthacht.

Anmeldungen für die Stromsparaktion sind ab sofort auf der Internetseite www.stromabwaerts.de möglich. Gezählt wird der Stromverbrauch vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014. Auf die ersten 2.000 Teilnehmer, die sich online für die Aktion registrieren, wartet ein „Energiepaket“ mit kleinen Geschenken und einer Info-Broschüre. Die 100 schnellsten Verbraucher erhalten zusätzlich den „Basis-Check“ der Verbraucherzentrale, eine Energieberatung im eigenen Haus. Partner der Aktion „stromabwärts!“, für die Klimaforscher Prof. Dr. Mojib Latif vom GEOMAR | Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel die Schirmherrschaft übernommen hat, sind 15 Stadt- und Gemeindewerke von der dänischen Grenze bis zum Hamburger Randgebiet. Für Geesthacht und die Region sind die Stadtwerke Geesthacht für „stromabwärts!“ mit an Bord.

„Kommen Sie mit uns auf Entdeckungsreise zum Stromsparen“, laden Dr. Klaus Wortmann, Projektleiter der Aktion "Stromabwärts!", und Margrit Hintz, stellvertretende Geschäftsführerin der Verbraucherzentrale, die schleswig-holsteinischen Verbraucher ein. Zehn Prozent weniger Strom – das sei ohne Komfortverlust für alle machbar, ganz einfach mit energiebewusstem Verhalten. Das Energie-Ausstellungszentrum SHeff-Z in Neumünster, das diese Aktion finanziert, informiert kostenlos und herstellerunabhängig über energiesparende Haushaltsgeräte sowie moderne

Haus- und Gebäudetechnik. „Die neue, landesweite Aktion passt hervorragend zu unserem Angebot“, sagte Wortmann. Er begrüßte es, dass zahlreiche Energieversorger mit im Boot sind. Diesen starken regionalen Schulterschluss brauche die Energiewende. Denn, so Wortmann: „Energieeffizienz gehört zur Energiewende. Mit „stromabwärts!“ ist Stromsparen leicht und mit Spaß und Gewinn verknüpft.“

„Wir haben die Erfahrung gemacht, dass sich die Verbraucher angesichts der steigenden Stromkosten häufig ohnmächtig fühlen. Dabei können sie selbst viel tun, um den eigenen Verbrauch und die Kosten zu reduzieren“, sagte dazu Margit Hintz. Hilfestellung geben die unabhängigen Energieberater der Verbraucherzentrale in persönlichen Beratungsgesprächen in 20 Städten Schleswig-Holsteins sowie bei Energie-Checks im Hause der Verbraucher. „Die Aktion „stromabwärts!“ gibt allen Stromverbrauchern einen Anstoß: Machen Sie 2014 zu Ihrem Stromsparjahr“, forderte die stellvertretende VZSH-Geschäftsführerin zum Mitmachen auf.

„Wer sich mit seinem Stromverbrauch beschäftigt, ist auf dem besten Weg, zehn Prozent zu sparen. Und genau das wollen wir mit dieser Aktion spielerisch erreichen“, erklärte Dr. Klaus Wortmann, Projektleiter der Aktion "Stromabwärts!". Besonderer Clou der Aktion: Ein persönliches „Logbuch“ mit Vergleichswerten und individuellen Prognosen zum Einsparkurs. Auch ohne teure Investitionen können Haushalte ihren Energieverbrauch spürbar senken. Dafür haben die Experten einfache Tipps parat. Zum Beispiel: Häufig brennende Lampen durch LED ersetzen, mit abschaltbaren Steckerleisten Stand-by vermeiden und Wasser statt auf dem Elektroherd mit dem Wasserkocher erhitzen. „Wer unsere Tipps konsequent umsetzt, kann leicht 20 Prozent und mehr Strom sparen“, so Wortmann. Folgenden Tipp gibt Sabrina Lüdemann, Marketingleiterin der Stadtwerke Geesthacht mit auf die Reise: „Wer der Ursache von hohen Verbräuchen auf die Spur kommen möchte, kommt einfach in unser Kundenzentrum in Geesthacht vorbei und leiht sich kostenlos ein Strommessgerät. So werden die Stromfresser schnell entdeckt“.

Letzte Änderung am Freitag, 01 November 2013 14:22
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