Montag, 04 November 2013 14:39

Die Grünen fordern die Beibehaltung der Busverbindungen nach Bergedorf in der gewohnten Taktung

 

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„Es darf nicht sein, dass durch die Streichung von Verbindungen wieder mehr Verkehr produziert wird“, sagt der Grüne Fraktionsvorsitzende Ali Demirhan. Foto: hfr

 

Geesthacht (LOZ). Die Grüne Fraktion fordert den Kreis und den HVV auf, die geplanten Streichungen mehrerer Busverbindungen nach Bergedorf nicht umzusetzen, sondern nochmal zu überdenken.

„Wir müssen anstreben, dass wir mehr Menschen in Busse und Bahnen bekommen, damit die Straßen entlastet und Ressourcen geschont werden können. Das kann nur dadurch geschehen, dass der öffentliche Personennahverkehr für die Fahrgäste in und um Geesthacht attraktiver wird“, argumentiert die Fraktion der Grünen.

Gerhard Boll, stv. Fraktionsvorsitzender: „Das soll der neue Fahrplanentwurf an sich leisten, denn die meisten Busse Geesthacht – Bergedorf verkehren den ganzen Tag über die Autobahn. Dafür loben wir ausdrücklich unsere Kreisverwaltung. Leider hat es über die neuen Pläne keine Vorgespräche mit der Stadt Geesthacht gegeben, sonst wären einige gravierende Verschlechterungen vielleicht zu verhindern gewesen.“

„Außerhalb der Hauptverkehrszeiten gibt es einen „Humpeltakt“, und zwar: 20 min, 10 min, 30 min (Die halbstündlich verkehrenden Busse über Escheburg - Börnsen fahren leider parallel zu denen über die Autobahn, füllen also keine Taktlücke).

In der 30 min Lücke fährt als mögliche Alternative der zuschlagpflichtige Schnellbus.“

Die Forderung der Grünen Fraktion: „Wenn es nicht möglich ist, den neuen Fahrplan kurzfristig nachzubessern, wird der Schnellbus Lauenburg – Hamburg zwischen Lauenburg und Bergedorf in einen zuschlagfreien Eilbus umgewandelt und damit für jeden Fahrgast benutzbar.“

Ab 21 Uhr werden die Wartezeiten zwischen den Abfahrtszeiten der Busse deutlich länger als nach dem alten Fahrplan (der 3.000 Einwohnerort Aumühle behält den 20 min Takt bis nach Mitternacht). Eine Verschlechterung für „Spätschichtler“, Kino- und Theaterbesucher u.a.

In der Hauptverkehrszeit gibt es nicht mehr so viele Durchbindungen Oberstadt – Bergedorf über die Autobahn.

Fraktionsvorsitzender Ali Demirhan: „Es darf nicht sein, dass durch die Streichung von Verbindungen wieder mehr Verkehr produziert wird, in dem noch mehr Menschen mit dem PKW nach Bergedorf oder Nettelnburg zu den P+R Plätzen fahren müssen. Die ÖPNV-AG des Ausschusses muss baldmöglichst wieder zusammentreten um Lösungen für die neue Situation finden, gemeinsam mit den Vertretern des HVV und des Kreises.“

„In dem Zusammenhang werden wir die zurzeit schlechte Busanbindung des Heuweg`s thematisieren und Verbesserung einfordern“, so der Fraktionsvorsitzender weiter.

Die Grünen schlagen vor, dass eine zusätzliche Kleinbuslinie (wie in Lauenburg) im Stundentakt den Mercatorring über den ZOB mit dem Heuweg verbinden soll, d.h. halbstündlicher Takt im Bereich Heuweg.

Ali Demirhan: „Wir werden nicht nachlassen als Grüne Fraktion einer 3.0000 Einwohnerstadt auch weiter auf eine Bahnanbindung nach Hamburg zu setzen und fordern alle Parteien auf, daran mitzuwirken. Dass es sich lohnt, zeigt sich im Entwurf des neuen Landesnahverkehrsplanes: Unsere Bahnanbindung ist darin enthalten.“

Letzte Änderung am Montag, 11 November 2013 20:09
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