Dienstag, 05 November 2013 13:57

Herzwochen 2013: AOK NORDWEST macht sich für schwache Herzen stark

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Foto: W. Reichenbächer

 

Geesthacht (LOZ). Die chronische Herzinsuffizienz, auch Herzschwäche genannt, gehört in Deutschland zu den häufigsten Gründen für einen stationären Krankenhausaufenthalt. Allein in Schleswig-Holstein mussten im vergangenen Jahr rund 4.500 AOK-Versicherte deswegen stationär behandelt werden. „Je früher eine Herzschwäche erkannt und die Ursachen konsequent behandelt werden, desto größer sind die Chancen, sie wirksam zu bekämpfen. Allerdings sind die Symptome, die Möglichkeiten der Vorbeugung wie auch Diagnostik und Therapie der Herzschwäche nur wenig bekannt“, betont AOK-Niederlassungsleiter Jens Bojens. Aus diesem Grund stehen die Herzwochen 2013 unter dem Motto ‚Das schwache Herz – Diagnose und Therapie der Herzinsuffizienz heute‘.

Herzschwäche ist eine lebensbedrohliche Krankheit, die die persönliche Lebenssituation stark beeinträchtig. Eine sorgfältige Diagnostik zur Klärung der Ursache ist nicht nur für die Therapie, sondern auch für die Abschätzung des Risikos unabdingbar. „Viele Patienten neigen dazu, krankheitstypische Anzeichen wie Atemnot, Leistungsabfall oder geschwollene Beine nicht wahrzunehmen oder auf das Alter zu schieben“, so Bojens. Vielen sind zudem die Ursachen einer Herzschwäche nicht bekannt, wie zum Beispiel eine Koronare Herzkrankheit, Bluthochdruck, Herzklappenerkrankungen oder Herzentzündungen. Mit zunehmendem Lebensalter nimmt die Häufigkeit der Herzinsuffizienz stark zu, insbesondere Frauen leider immer häufiger darunter als Folge eines langjährigen Bluthochdrucks. In der Todesursachenstatistik des statistischen Bundesamtes von 2011 liegt die Herzinsuffizienz in Deutschland auf Platz drei noch vor Krebserkrankungen wie Brust-, Lungen- oder Darmkrebs.

Häufig geht eine Herzschwäche mit einer koronaren Herzkrankheit (KHK) einher. Um Patienten mit KHK optimal zu betreuen, gibt es bei der AOK NordWest das strukturierte Behandlungsprogramm ‚AOK-Curaplan‘ für koronare Herzerkrankungen. Dieses gewährleistet eine ausgewogene medizinische Versorgung und ein reibungsloses Zusammenwirken der verschiedenen behandelnden Experten. Betroffene Patienten können sich bei ihrem Hausarzt einschreiben. Der Arzt stellt dann mit dem Patienten gemeinsam den weiteren Verlauf der Behandlung zusammen und vereinbart mit ihm individuelle Behandlungsziele. Regelmäßige Untersuchungstermine, die enge Zusammenarbeit mit anderen Spezialisten und spezielle Schulungen garantieren eine optimale Behandlung.

Mehr Informationen zu den strukturierten Behandlungsprogrammen AOK-Curaplan online unter www.aok.de/nw in der Rubrik Gesundheit>Behandlung>Programme für chronisch Kranke.

Letzte Änderung am Dienstag, 12 November 2013 14:34

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