Donnerstag, 19 Dezember 2013 14:06

Bürgermeister und Bürgervorsteher blicken zurück

Ein Blick in die Zukunft wird in Geesthacht auch gewagt

 

wre jahresrueckblick geesthacht kw 51-13

Bürgervorsteher Samuel Walter Bauer und Bürgermeister Dr. Volker Manow ließen heute im Rathaus noch einmal das Jahr 2013 Revue passieren. Foto: W. Reichenbächer

 

Geesthacht (wre). Traditionell blickt der Geesthachter Bürgermeister Dr. Volker Manow auf das fast vergangene Jahr zurück, und wagt auch einen Ausblick auf das kommende Jahr. Unterstützung erhielt Manow dieses Mal vom neu gewählten Bürgervorsteher Samuel Walter Bauer. „Der Bürgermeister führt ja eigentlich nur aus, was die Stadtvertreter beschließen“, begründete der Bürgermeister die „Unterstützung“ beim Jahresrückblick.

In 2013 sind viele wichtige Themen „abgearbeitet“ worden, die auch für kommende Jahre Auswirkungen haben werden.

Oben auf der „Liste“ steht dann auch die Schaffung von neuen Kindergartenplätzen. „Unter Einbeziehung der Tagesmütter haben wir in Geesthacht eine Versorgungsquote von 50 Prozent bei den 1 bis 3 jährigen“, freut sich Manow über das gute Ergebnis. Voraussichtlich am 1. Februar 2014 wird die Montessori Kindertagesstätte eröffnen. Damit werden 25 Krippen- und 30 Elementarplätze geschaffen. Die städtische Kindertagesstätte Neuer Krug kann nach einer Erweiterung zum 1. Januar 2014 20 neue Betreuungsplätze anbieten.

Geesthacht muss sich auch auf steigende Asylbewerberzahlen einrichten. Bisher sind in Geesthacht 62 Bewerber gemeldet. Für das kommende Jahr rechnet die Verwaltung mit einer Zuweisung von 80 Personen. „Die Zahl bekommen wir noch hin“, erklärt Manow, „wenn es mehr werden haben wir aber ein Problem“. Derzeit kann Geesthacht auf ausreichend Wohnungen zurückgreifen. „Wir sehen auch zu, dass die Asylbewerber gleichmäßig über die Stadt verteilt werden, um eine Ghettobildung zu verhindern“, ergänzt Manow.

Ein besonders wichtiges Bauvorhaben war der Hochwasserschutz am Schleusenkanal. „Das war eine Punktlandung“, zeigt sich der Bürgermeister zufrieden. Im März wurde die Anlage fertiggestellt, noch rechtzeitig vor dem großen Hochwasser im Juni. Es war mit 6,95 Meter über Normal Null das höchste Hochwasser, das bisher in Geesthacht gemessen wurde. Passend zum Hochwasser erneuerte Manow auch noch einmal die Ansicht, es sei richtig gewesen, die Klage gegen Hamburg zurückzunehmen. „Ich bin kein Freund von aussichtslosen Klagen“, erklärte Manow, und ergänzte, dass auch die Anwälte, die an einer Klage gut verdient hätten davon abrieten den Streit vor Gericht auszutragen. In dem Fall ging es um die Borghorster Elbsandwiesen, die zur „Wiedervernässung“ vorgesehen wurden. „Die Kritik der CDU an der Klagerücknahme war ungerechtfertigt“, erklärt Samuel Walter Bauer. „Der Bürgermeister hat nur das getan, was die Selbstverwaltung beschlossen hatte“, ergänzt Bauer.

Froh ist man in Geesthacht auch, in der Firma Züblin endlich einen Partner gefunden zu haben, der das Projekt „Elbterrassen“ angehen will. Am sogenannten Westhafen sollen 80 bis 90 neue Wohnungen entstehen. Züblin hat nun zwei Jahre Zeit, einen Käufer für die geplanten Wohnungen zu finden. Gebaut wird erst, wenn dieser gefunden wurde.

Aber auch im Stadtbereich, der „Gartencity“ zwischen Buntenskamp und Schillerstraße sollen 100 neue Wohnungen entstehen. Dafür wurde in diesem Jahr durch eine Änderung des Bebauungsplans der Grundstein gelegt.

Heute wurden die letzten Arbeiten in der Bergedorfer Straße vorgenommen, ehe diese offiziell abgenommen wird. Für das kommende Jahr steht dann der Bereich der Fußgängerzone zur Sanierung an. „Ich hoffe auf einen Startschuss in 2014. Es sind nur noch bei der Bepflasterung Fragen offen“, erklärt dazu der Bürgervorsteher.

Als weitere erfolgreiche Baumaßnahmen nannte Manow noch die Umgestaltung rund um St. Salvatoris, und die kommende Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Licht. Der Auftrag dazu ist bereits erteilt, und bis Juli 2014 sollen rund 2.000 Lampen erneuert werden. Diese Maßnahme kostet etwa 850.000 Euro.

Bezahlt gemacht hat sich auch ein Wechsel des Mensabetreibers. „In 10 Wochen hat sich die Anzahl der Essen vervierfacht“, so Manow. Nun wird es schon fast etwas eng in den Räumen.

Letzte Änderung am Donnerstag, 26 Dezember 2013 11:37

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