Freitag, 27 Dezember 2013 14:56

Abbrennen von Feuerwerkskörpern in Geesthacht

 

pix feuerwerk Stefan Heerdegen pixelio de

Foto: Stefan Heerdegen  / pixelio.de

 

Geesthacht (LOZ). Alljährlich besteht durch das Abbrennen von Feuerwerkskörpern die Gefahr, dass Menschen verletzt und Brände verursacht werden. Immer wieder werden in dichtbesiedelten Wohngegenden, Hauseingängen und Briefkästen Knallkörper abgebrannt. Insbesondere für ältere Mitbürger, spielende Kinder sowie andere Unbeteiligte können aus einer missbräuchlichen Verwendung von Feuerwerkskörpern die Gefahren von Verletzungen bzw. zumindest Schrecksituationen entstehen.

Aus Anlass des bevorstehenden Jahreswechsels weist die Stadt Geesthacht daher auf die gesetzlichen Bestimmungen über den Verkauf und das Abbrennen von Feuerwerkskörpern hin:

1. Das Abbrennen von Feuerwerkskörpern der Klasse II bzw. Kategorie 2 (eine Kennzeichnung und die Angabe der BAM-Nr. der Bundesanstalt für Material- und Warenprüfung muss auf jedem Feuerwerkskörper vorhanden sein) ist ausschließlich am 31. Dezember und 1. Januar gestattet und in Geesthacht mit seinen Ortsteilen auf den Zeitraum zwischen 17.00 Uhr und 01.00 Uhr begrenzt.

2. Das Überlassen, insbesondere der Verkauf von pyrotechnischen Gegenständen der Klasse II bzw. Kategorie 2, an Personen unter 18 Jahre ist verboten.

3. Das Verbot umfasst auch das Überlassen pyrotechnischer Gegenstände, z.B. von Eltern an die Kinder oder von älteren an jüngere Geschwister.

4. Der Verkauf von pyrotechnischen Gegenständen der Klasse II bzw. Kategorie 2 ist nur vom 28.12.2013 bis zum 31.12.2013 erlaubt.

5. Personen bis zum vollendeten 18. Lebensjahr dürfen Feuerwerkskörper der Klasse II bzw. Kategorie 2 nicht abbrennen.

6. Das Abbrennen von Feuerwerkskörpern in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen sowie Reet- und Fachwerkhäusern ist verboten.

Neben der unter Nr. 1 erwähnten zeitlichen Befristung zum Abbrennen von pyrotechnischen Gegenständen gelten gemäß der Anordnung der Stadt Geesthacht einzuhaltende Sicherheitsabstände bzw. Abbrennverbote:

Feuerwerksraketen und so genannte „Römische Lichter“ sowie damit vergleichbar wirkende Feuerwerkskörper (Feuerwerkskörper der Klasse II bzw. Kategorie 2) dürfen in einem Umkreis von 180 Metern um Reet- und Fachwerkhäuser wegen der besonderen Brandgefährdung nicht abgebrannt/ verwendet werden.

Kanonenschläge, Knallfrösche und sonstige Feuerwerkskörper der Klasse II bzw. Kategorie 2 dürfen nur in einem Abstand von mindestens 50 Metern zu Reet- und Fachwerkhäusern abgebrannt werden.

Die Grundstücke

Bohnenstraße 2 (Geesthacht)
Steinstraße 53-55 (Geesthacht)
Buntenskamp 4 (Geesthacht)
Elbstraße 7 (Geesthacht-auf dem Gelände „Hotel zur Post“)
Grüner Jäger 4 („Forsthaus Grüner Jäger“/ B 5)
Strandweg 23 (Geesthacht-Ortsteil Grünhof-Tesperhude)

sind mit Reetdach- bzw. Fachwerkhäusern bebaut.

Die Stadt Geesthacht bittet ausdrücklich um allgemeine Beachtung und Einhaltung dieser Bestimmungen.

Zuwiderhandlungen können gem. § 46 Nummer 9 der Ersten Verordnung zum Sprengstoffgesetz i.V.m. § 41 Abs. 1 Nr. 16 u. Absatz 2 des Gesetzes über explosionsgefährliche Stoffe mit einer Geldbuße bis zu 50.000 Euro geahndet werden.

In diesem Zusammenhang wird auch darauf hingewiesen, dass es nach den Bestimmungen der Landesverordnung über den Betrieb von unbemannten Heißluftballonen (Heißluftballonverordnung-HlbVO) wegen der hiermit verbundenen Brandgefahren ebenfalls verboten ist, Himmelslaternen (sog. Skylaternen) aufsteigen zu lassen. Zuwiderhandlungen können mit einer Geldbuße bis 10.000 Euro geahndet werden.

Letzte Änderung am Freitag, 03 Januar 2014 14:50
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