Freitag, 10 Januar 2014 09:26

EEG-Umlage: Verbrauchern drohen erneut höhere Stromrechnungen

Energieberatung der Verbraucherzentrale hilft beim Ausstieg aus der Preisspirale

 

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Foto: Thorben Wengert / pixelio.de

 

Geesthacht (LOZ). Den meisten wird sie schon begegnet sein, in den Nachrichten, der Zeitung oder im Radio: die EEG-Umlage. Doch warum treibt sie die Stromkosten nach oben, und was können Verbraucher tun, um die Kosten im Griff zu behalten?

Antworten gibt Dipl.-Ing. Martin Schäper, Energieberater der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein: „Mit der EEG-Umlage werden die Verbraucher an den Kosten für die Förderung erneuerbarer Energien beteiligt". Zum Jahr 2014 sei die Umlage um 0,963 Cent auf 6,240 Cent je Kilowattstunde Strom gestiegen. Die Stromanbieter können diese Erhöhung ganz oder teilweise an ihre Kunden weitergeben. Die Strompreise steigen also. Da andere Umlagen und Kosten gleichzeitig etwas sinken, ergebe sich zumindest ein gewisser Ausgleich. „Dennoch kommen auf die meisten Stromkunden wohl Mehrkosten zu“, prognostiziert Schäper.

Ganz unausweichlich ist der tiefe Griff ins Portemonnaie aber nicht: „Die benötigte Strommenge und damit auch die Kosten hängen nicht unerheblich vom eigenen Verhalten ab“, betont Martin Schäper. „Die wichtigsten Tipps kennt eigentlich jeder: Energiesparlampen oder LEDs verwenden, Geräte ganz ausschalten und nicht im Standby-Betrieb belassen, elektrische Haushaltsgeräte wie Kühlschrank, Backofen und Waschmaschine bewusst nutzen und beim Neukauf auf den Energieverbrauch achten. In unserer Energieberatung erklären wir Verbrauchern auch persönlich, wo sich noch etwas drehen lässt“.

Nicht zu vergessen sei aber auch die mächtigste Waffe der Stromkunden gegen steigende Preise: einfach den Anbieter wechseln. Denn die Preise unterscheiden sich stark – viele Stromkunden können ihre Rechnung so ohne weiteres erheblich senken. „Der Wechsel ist viel weniger kompliziert, als viele glauben“, versichert Schäper. Auch hierbei helfen unsere Energieberater übrigens gerne weiter – anbieterunabhängig.

Bei allen Fragen zum Stromsparen hilft die Energieberatung der Verbraucherzentrale:

Das nächste persönliche Gespräch in Geesthacht findet am Donnerstag, 23. Januar von 15.30 bis 18.30 Uhr im Rathaus (Zimmer 017), Markt 15 mit dem Energieberater Dipl.-Ing. Martin Schäper statt.

Die notwendigen Termine für die persönliche Energieberatung der Verbraucherzentrale vergeben die Mitarbeiter des Rathauses gerne unter der Telefonnummer 04152 / 13 306 oder 0800 / 809 802 400 (kostenfrei).

Die Beratung findet regelmäßig zu allen Energiethemen statt und wird gegen eine Kostenbeteiligung ab fünf Euro je 30 Minuten durch qualifizierte Fachleute - Architekten, Bauingenieure, Bauphysiker und Versorgungsingenieure - kompetent durchgeführt.

Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die Beratungsangebote kostenfrei.

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