Montag, 20 Januar 2014 14:31

SPD-Fraktion kommt mit vielen Ergebnissen aus Bad-Malente von der Klausurtagung zurück

 

hfr Wagner-Bockey Kathrin kw 3-14

Foto: hfr

 

Geesthacht (LOZ). Die Stimmung war gut und hochkonzentriert. Auf einer Wochenendklausur hat die Geesthachter SPD-Fraktion verschiedene Themenschwerpunkte bearbeitet. Die Fraktionsvorsitzende Kathrin Wagner-Bockey stellt einige der Ergebnisse vor:

Norddeutsche Teppichfabrik:

Mitten in die Diskussion mit Fachleuten zum Thema „Norddeutsche Teppichfabrik“ platzte die Nachricht, dass die SPD angeblich an der Stelle Wohnbebauung favorisieren würde. Zur Klarstellung: „Zuallererst einmal sind unsere Gedanken bei den Arbeitnehmern der Teppichfabrik und deren Familien. Dass es für möglichst viele Arbeitnehmer dort weitergeht, ist uns das größte Anliegen“, betont die Fraktionsvorsitzende Kathrin Wagner-Bockey. „Wenn man sich zu diesem Zeitpunkt überhaupt über das Flächenareal unterhalten möchte, hilft ein Blick auf den gesamten Stadtteil. Seit längerem ist für diese Gesamtfläche ein Flächennutzungsplan in der rechtlichen Abstimmung mit dem Land. Auf diesem Flächennutzungsplan gibt es sogenannte „weiße Flecken“, die mit Zustimmung des Landes aus der genauen Beschreibung herausgenommen wurden, weil sie nicht kurzfristig regelbar sind. –Und das sind genau die Flächen der Teppichfabrik. Hier sind in den vergangenen Jahrzehnten eventuell schützenswerte biologische Areale entstanden. Bei Veränderungen wird es dazu eine enge Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde und den anderen Genehmigungsstellen geben müssen. Auch die Frage von Altlasten könnte eventuell eine Rolle spielen. Deshalb sind weder der Flächennutzungsplan noch die sich dann anschließenden Bebauungspläne „eine gesungene Messe“. Kurzfristig ist nach unserer rechtlichen Bewertung keine Erstellung eines F-Plans für Teilflächen der Teppichfabrik möglich. Dies streben wir auch nicht an. Uns ist an einem Gesamtkonzept für die Fläche gelegen. Hier müssen zu gegebener Zeit verschiedene Nutzungsinteressen abgewogen werden.“

Bergedorfer Straße:

„Bei der Diskussion über die Gestaltung der Fußgängerzone Bergedorfer Straße haben wir die neuesten Berechnungen Verwaltung zu den Kosten der Pflasterung einbezogen. Das Pflaster von der Bergedorfer Straße Nord weiterzuführen, soll jetzt nicht mehr als 150.000 Euro teurer werden. Das halten wir für akzeptabel, damit ist aber auch eine Grenze erreicht, die wir nicht überschreiten wollen. Uns ist klar, dass das „keine Peanuts“ sind und wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht. Aber bei der Neupflasterung der Bergedorfer Straße tätigen wir eine Investition für die nächsten 30 bis 40 Jahre“, so Wagner Bockey. Jürgen Leonhardt (Bauausschuss) betonte dazu: „Egal wie man geschmacklich zu den verschiedenen Varianten steht, sind die Betonsteine mit eingestreuten farbigen Natursteinanteilenqualitativ besser und damit langlebiger, als die normalen Betonstein.“ Die Befürworter des neuen Pflasters stellten vor allem voran, dass das Gesamtbild der Innenstadt nicht weiter optisch zerstückelt werden soll. Unter dem Strich fand sich eine breite Mehrheit für die Pflastersteine der Bergedorfer Straße.

Veränderungen sollen sich auch am anderen Ende der Straße ergeben. „Während wir weiterhin bei der Auffassung bleiben, dass die Bergedorfer Straße keine Zufahrt zur Berliner Straße erhalten soll, folgen wir an anderer Stelle dem Vorschlag der Verwaltung: Durch die Verlegung der Bushaltestelle einige Meter weiter in Richtung Post, soll eine Sichtachse in die Fußgängerzone eröffnet werden. Das ist schon lange auch Wunsch der Wirtschaftlichen Vereinigung und im Zuge der Baumaßnahmen ist dies jetzt gut umsetzbar“, ergänzt Kathrin Wagner-Bockey.

Bürgersprechstunde:

„Facebook und Twitter ersetzen keine persönlichen Begegnungen“, sagt Kathrin Wagner Bockey. „Die Termine für unsere wieder eingeführte Bürgersprechstunde werden in Kürze bekannt gegeben. An einem Donnerstag im Monat werden wir wieder direkt zu Gesprächen mit den Geesthachtern über deren Sorgen, Wünsche und Anliegen bereit stehen. Wer uns trotzdem über das Internet erreichen will: über www.spdgeesthacht.de gibt es die Möglichkeit, jeden von uns anzuschreiben.“

Letzte Änderung am Dienstag, 21 Januar 2014 11:00
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