Freitag, 07 Februar 2014 12:55

Grüne fordern eine soziale Stadtentwicklung

„Bezahlbarer Wohnraum für alle muss in Geesthacht zur Chefsache werden“

 

wre wohnungsrenovierung kw 6-14

Foto: W. Reichenbächer

 

Geesthacht (LOZ). Stadtentwicklung und Wohnraumplanung wird immer mehr zu einer sozialen Frage. Nicht nur wegen der demografischen Entwicklung, sondern weil gleichzeitig Altersarmut , die Zahl Alleinerziehender steigt und immer mehr Menschen auch in Geesthacht auf Transferleistungen angewiesenen sind.

Sie alle brauchen bezahlbaren und angemessenen Wohnraum. „Realität in Geesthacht ist aber, dass auch hier die Mieten steigen, Nebenkosten und besonders Heizkosten explodieren. Wer nicht das Geld hat, sich ein Eigenheim oder eine teure Wohnung zu leisten, ist in Geesthacht arm dran. Eine Wohnung unter 500 Euro warm, in der man sich umdrehen kann – vielleicht sogar mit Hilfsmitteln -, ist in Geesthacht ein Glückfall. Immer wieder zahlen Mieter mit einem Einkommen unter 1000 Euro selbst für solche Wohnungen mehr als die Hälfte ihres monatlichen Einkommens“, so die beiden Geesthachter Grünen Ali Demirhan und Elke Hayden.

„Für Grüne ist bezahlbarer, angemessener Wohnraum kein Luxus, Wohnraum ist ein Menschenrecht. Auch in Geesthacht. Seit Jahren ist der soziale Wohnungsbau in Geesthacht faktisch tot. Einzige Ausnahme sind neun Wohnungen in einer Wohngruppe für Demente. Allerdings ist sie aus privatem Engagement entstanden. Wir Grünen fordern unseren Bürgermeister Herrn Doktor Manow auf, dieses Problem, dass nicht nur Senioren, sondern viele Geesthachter betrifft, endlich zur Chefsache zu machen. Wir fordern eine aktive und soziale Wohnungspolitik, die die tatsächlichen Bedürfnisse aller Geesthachter berücksichtigt. Es ist nicht Aufgabe der Wogee, sich um Wohnungsnot zu kümmern, sondern Aufgabe von Politik und Verwaltung“, so Demirhan und Hayden weiter.

Den Günen fordern daher den Bau bezahlbarer Wohnungen für Geesthachter mit und ohne Behinderung. Stärkung des sozialen Wohnungsbaus und die Förderung engagierter Investoren und Betreiber alternativer Wohnformen. Bezahlbare Mieten nach der Sanierung der städtischen Wohnungen und auch die Sanierung oder Neubau darf keine Vertreibung langjähriger Mieter bedeuten.

Letzte Änderung am Freitag, 07 Februar 2014 14:11
Kostenlose Nachrichten aus dem Herzogtum Lauenburg
Kostenlose Nachrichten Mobil

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.