Mittwoch, 19 Februar 2014 08:51

Steffen: „SPD hatte offenbar eine Fata Morgana“

 

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Was würde eine Sanierung des Seniorenzentrums in Geesthacht kosten? Diese Frage beschäftigt die Parteien. Foto: W. Reichenbächer

 

Geesthacht (LOZ). „Die Geesthachter SPD hatte offenbar eine Fata Morgana, als sie vor rund drei Wochen verkündete, eine Sanierung des Seniorenzentrums am Katzberg sei möglich. Dieses sei das Ergebnis einer Begehung durch Experten des Kuratoriums Deutsche Altenhilfe“, sagte der CDU-Fraktionsvorsitzender Karsten Steffen. Er erinnerte daran, dass der Sozialausschuss-Vorsitzende Hartmuth Doepke mit den Worten, „die Kosten sollen unter den bisher vermuteten zehn bis zwölf Millionen Euro liegen“, zitiert wurde.

„Nach den uns vorliegenden Informationen sieht sich das Kuratorium Deutsche Altenhilfe aber gar nicht in der Lage, eine Kostenschätzung für eine Sanierung des Seniorenzentrums abzugeben“, sagte Steffen. „Nur ein paar Striche in die Baubestandszeichnung zu malen und zu sagen, so geht es, ist einfach, aber nicht ausreichend. Wichtig sind die Zahlen. Was kosten Teilneubau und die vorgeschlagenen Umbaukosten des vorhandenen Gebäudebestandes? Und wie sehen die zukünftigen Betriebskosten in einer mittelfristigen Betrachtung aus? Dieses sind die Fragestellungen, die Antworten erfordern. Aber diese kann das Kuratorium nach den uns vorliegenden Informationen offenbar nicht geben. Die hiesige SPD ist also offenbar Opfer einer Fata Morgana geworden, weil sie glaubte, die Lösung werde in ihrem Sinne präsentiert.“

Aber selbst wenn das Kuratorium Deutsche Altenhilfe die geforderten Antworten doch noch schlüssig liefern sollte, bleibt die CDU-Fraktion skeptisch. „Ob die Kosten nun zwölf Millionen Euro oder deutlich weniger, ist fast egal. Denn die Stadt Geesthacht hat nicht einmal eine Million Euro. Deshalb müssen wir unbedingt einen strategischen Partner suchen und finden, um den Bewohnerinnen und Bewohner ebenso eine gesicherte Zukunft zu bieten wie den engagierten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern einen sicheren Arbeitsplatz“, so Steffen abschließend.

Letzte Änderung am Mittwoch, 19 Februar 2014 09:00
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