Donnerstag, 20 März 2014 19:34

Wissen schaffen mit der Wissenschaft

Volkshochschule geht Kooperation mit dem Helmholtz-Zentrum ein

 Geesthacht (wre). Wissenschaft kann ein spannendes Thema sein, wenn es dann auch verständlich rübergebracht wird. Da haben sowohl die Volkshochschule, als auch das Helmholtz-Zentrum, allerdings genug Erfahrung mit. Da lag es nahe, dass beide Institutionen eine Kooperation eingehen, und dem Bürger die hohe Wissenschaft näher bringen.

„Es ist nicht einfach, Forschungsergebnisse auch allgemeinverständlich zu präsentieren“, sagt VHS-Leiterin Gesa Häsler. So kam sie auf die Idee, Dr. Torsten Fischer vom Helmholtz-Zentrum Geesthacht anzurufen, und die Zusammenarbeit vorzuschlagen. Denn dort hatte man bereits Erfahrung mit interessierten Bürgern. Regelmäßig wurden Veranstaltungen im Rahmen von „Forschung erleben“ durchgeführt, auch der alle zwei bis drei Jahre stattfindende Tag der offenen Tür kam immer sehr gut an.

Derzeit stehen zwei Termine zur Auswahl, wo im Helmholtz-Zentrum informiert wird.
Am 2. April geht es von 17.30 bis 19.15 Uhr um die Küstenforschung.
Zu Beginn der Veranstaltung gibt es einen Überblicksvortrag im Hörsaal, anschließend einen Rundgang über das Gelände und schließlich berichtet Dr. Götz Flöser über Aufgaben der Küstenforscher und stellt Beispiele der Messtechnik vor.

Bei der zweiten Veranstaltung am 18. Juni, ebenfalls von 17.30 bis 19.15 Uhr geht es um die Magnesiumforschung.
Zu Beginn gibt es wieder einen Überblicksvortrag im Hörsaal, anschließend einen Rundgang über das Gelände und schließlich berichtet Prof. Karl Ulrich Kainer über die Magnesiumforschung.
Als Leichtbauwerkstoff kann Magnesium helfen, gewichtsreduzierte und somit Sprit sparende Autos herzustellen. In Gehäusen, Lenkrädern oder Armaturenbrettern findet sich heute schon Magnesium. Trotzdem muss die Forschung noch verstärkt werden: Wie stabil bleibt der Werkstoff bei einem Unfall? Was kann man effektiv gegen Korrosion tun? Wie lässt sich der Werkstoff als Blech besser walzen? Wie kann Magnesium in der Medizintechnik eingesetzt werden?

Anmeldung sind bei der VHS Geesthacht oder beim Helmholtz-Zentrum im Internet unter www.hzg.de/besuch möglich. Die Veranstaltungen sind kostenlos.

Eine weite Veranstaltung ist für den November geplant, wo es um den Klimawandel gehen soll. Diese wird dann in den neuen Räumen der Volkshochschule am Buntenskamp stattfinden.

„In diesem Jahr gibt es auch wieder einen Tag der offenen Tür“, verspricht Dr. Torsten Fischer. Dieser soll am 20. September stattfinden. derzeit wird noch am Programm gearbeitet.

 

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Das Helmholtz-Zentrum Geesthacht zählt zu den führenden Forschungseinrichtungen auf dem Feld der Magnesiumforschung. Hier zeigen Dr. Torsten Fischer und Gesa Häsler ein Prototyp für die Autoindustrie. Foto: W. Reichenbächer

 

Letzte Änderung am Samstag, 29 März 2014 12:11
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