Montag, 05 März 2012 13:08

Basketball – BSV Kisdorf vs. VfL Geesthacht


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Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

Geesthacht (LOZ/tba).  Der schon eh kleine Kader des Vfl musste bedingt durch das Fehlen von drei Spielern geschwächt mit nur sieben Sportlern zum Punktespiel gegen den BSV antreten. Diese empfingen ihre Gegner mit einem kompletten Team, bestehend aus 12 Spielern.

 

Den VfLern war eine gewissen Anspannung an zu sehen, denn sie erwarteten, dass ihr Gegner schnell spielen und viele Fouls provozieren würde, um sie an ihre Konditionsgrenze zu bringen. Aber wider Erwarten sollte es ganz anders kommen.

Der BSV legte ein gemächliches Tempo ein und so kam es zu einem offenen Schlagabtausch, bei dem es jedoch keine der beiden Mannschaften schaffte, sich überlegen abzusetzen und zur Halbzeit führte der VfL knapp mit vier Punkten.

 

Die sehr gute Leistung des Schiedsrichters, der gleichzeitig der Trainer des MTV Lübeck ist, verhinderte ein foulprovozierendes Spiel am Brett. Ihm gelang es die Regeln so zu interpretieren, dass das Spiel zu einem körperlosen Sport wurde. Seine beachtliche Leistung ergaben 56 Foulpfiffe. Leider verhinderten die vielen Unterbrechungen einen natürlichen, dynamischen Spielaufbau. Mit diesem Handicap verschliefen die VfLer das 3.Quarter und lagen prompt mit sechs Punkten hinten.

Im vierten und letzten Quarter hieß es dann alles oder nichts, denn für den angestrebten Aufstieg durfte sich der VfL keine Niederlage erlauben. Eine Tatsache die den Druck auf die Spieler nicht gerade minderte.

 

Nach 3.Quartern, die für die Fans in der Halle nicht gerade spannend waren, legte der VfL endlich los. Kondition hatte man ausreichend, denn in den ersten 30 Minuten hatten sie sich quasi ja fast nur ausgeruht.. Das Spiel gewann dann immer mehr an Intensität. Es wurde um jeden Ball gekämpft. Zwei Minuten vor Schluss musste der VfL Topscorer Adam Kulewitz mit seinem fünften Foul auf die Bank. Doch die Mannschaft aus Geesthacht bewies Größe und kämpfte umso härter den Rückstand wieder auf.

 

Zum Schluss war es dann ein sogenannter Arbeitssieg der VfLer, bei dem besonders die Freiwurfquote von Adam Kulewitz mit 16 Treffern bei 18 Versuchen (89%) auffiel, sowie die beachtliche Leistung von Center Stefan Röhrl mit 21 Punkten und 16 Rebounds (Abpralle beim missglückten Korbversuch), der zum Schluss von drei gegnerischen Spielern gedeckt wurde.

Gewonnen hat der VfL schließlich mit 67 zu 64. „Es war sicherlich von unserem Team keine sportliche Topleistung“, sagte dann auch Pressewart Karsten Renner nach Spielende, „aber als Mannschaft sind wir aus dieser Begegnung gestärkt heraus gegangen.“

Letzte Änderung am Dienstag, 13 März 2012 17:45
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