Dienstag, 19 Juni 2012 14:55

Schüler aus Geesthacht gewinnen Wettbewerb „Zero emission“ in Kiel

Energiewendeminister Dr. Robert Habeck überreichte Preis an die Alfred-Nobel-Schule.Team belegt ersten Platz

Hzgt Lauenburg Alfred-Nobel-Schule Geesthacht

Minister Dr. Robert Habeck, zwei betreuende Schüler der Alfred-Nobel-Schule, Matthias Boxberger (Vorstand der Schleswig-Holstein Netz AG). Foto: hfr

Geesthacht (LOZ/tba). Die Mission war spannend: Wer entwickelt die innovativste Idee für den Einsatz einer Brennstoffzelle? Seit Beginn des Schuljahres haben Teams von zehn Schleswig-Holsteinischen Schulen geplant, getüftelt und ihre Modelle gebaut, um an der diesjährigen „Zero emission“ teilzunehmen.

Die Teams gingen in zwei Gruppen an den Start. In der Gruppe der Klassen acht bis zehn belegte das Team der Alfred-Nobel-Schule aus Geesthacht den ersten Platz. Der neue schleswig-holsteinische Energiewendeminister Dr. Robert Habeck überreichte gemeinsam mit Schleswig-Holstein Netz AG-Vorstand Matthias Boxberger bei der Siegerehrung im Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr in Kiel den Preis an die Sieger.

 Die Schleswig-Holstein Netz AG hat den Wettbewerb zum dritten Mal ausgerichtet. Das Team überzeugte die Jury mit ihrem Projekt „Die Kunst der Energie im Haus“. Die Schüler haben ein Modell eines energieautonomen Gebäudes erstellt, das erneuerbare Energiequellen nutzt. Auf mehrere Geschosse verteilen sich Wasserstoffspeicher, Brennstoffzellen, Schaltungen, LEDs und Solarzellen. Das Team erhielt ein Preisgeld von 800 Euro.

 „Als regionaler Netzbetreiber und Ausbildungsbetrieb sind wir immer daran interessiert, junge Menschen für technische Themen zu begeistern“, erklärte Matthias Boxberger das Engagement des Unternehmens. Die Schleswig-Holstein Netz AG stellte jeder Schule einen Experimentierkoffer für Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie im Wert von jeweils 450 Euro zur Verfügung. Den Koffer dürfen die Jungforscher nach dem Wettbewerb für ihren Schulunterricht behalten.

 Die Aufgabe der Schüler bei der „Zero emission“ war es, eine innovative Idee zum Einsatz von Brennstoffzellen zu entwickeln – sei es ein Fahrzeugantrieb oder als Stromversorgung. Eine andere oder weitere Energiequelle durfte nicht genutzt werden.

In einer Brennstoffzelle wird keine Energie erzeugt oder gespeichert, sondern umgewandelt. Ähnlich wie bei der aus dem Chemieunterricht bekannten Knallgasreaktion werden Wasserstoff und Sauerstoff zusammengeführt und unter Freisetzung von Energie zu Wasser. Allerdings geschieht das kontrolliert, ohne Knall und mit null schädlichen Emissionen.


Letzte Änderung am Dienstag, 26 Juni 2012 11:22
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