Bundesweiter Aktionstag gegen Rückenschmerzen am 15. März


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Foto: Benjamin Thorn  / pixelio.de


Rückenschmerzen sind eine Volkskrankheit in Deutschland. Mangelnde Bewegung, falsche Ernährung, Fehlbelastungen und Stress führen dazu, dass mehr als die Hälfte der Deutschen über Rückenprobleme klagt. Bei 20 Prozent der Bevölkerung sind die Beschwerden bereits chronisch. Dabei sind alle Altersgruppen – vom Schulkind bis zum Senior – betroffen. Der Deutsche Verband für Physiotherapie (ZVK) will aufklären und Hilfestellung zur Prävention geben: Anlässlich des 11. Tages der Rückengesundheit am 15. März 2012 bietet der Verband in Kooperation mit seinen Mitgliedspraxen bundesweit zahlreiche Aktionen zum Thema „Rückengesundheit“ an.

(ddp direct). Rund 500 Physiotherapeuten im gesamten Bundesgebiet öffnen zum Tag der Rückengesundheit ihre Praxen, um interessierten Bürgern kostenlos Hilfestellungen zu geben, das „Kreuz mit dem Kreuz“ in den Griff zu bekommen – in Bayern sind es allein 75. Unter dem Motto „Ist Ihr Rücken fit?“ bieten sie beispielsweise Rückenschulkurse an, beraten individuell zu Problemen oder informieren in Vorträgen zu speziellen Thematiken. Willkommen sind beim Rückenaktionstag all diejenigen, die sich für das Thema Rückengesundheit interessieren und etwas für sich und ihre Gesundheit tun möchten.

Bewegung stärkt den Rücken
„Mit unseren Aktionen wollen wir Betroffenen und gesundheitsinteressierten Bürgern Tipps an die Hand geben, was sie in ihrem Alltag tun können, um Beschwerden zu lindern oder gar nicht erst entstehen zu lassen“, erklärt Ulrike Steinecke, Physiotherapeutin und Vorsitzende des ZVK. Regelmäßige Bewegung sei der wichtigste Ansatzpunkt, um Rückenschmerzen präventiv entgegen zu wirken. Im Grunde eignet sich jede Sportart, um den Rücken zu stärken, denn die Rückenmuskulatur ist fast bei jeder Bewegung des Körpers aktiv. Physiotherapeuten, als Experten für Bewegung, können darüber hinaus dabei behilflich sein, ein Rückenübungsprogramm zusammenzustellen, das auf individuelle Probleme abgestimmt ist.

Handeln statt Abwarten
Haben sich erst einmal Rückenschmerzen eingestellt, so ist es wichtig sofort etwas zu unternehmen. „Betroffene sollten so früh wie möglich etwas gegen die Schmerzen tun, damit die Beschwerden nicht chronisch werden“, rät Ulrike Steinecke. Besonders wichtig ist es, trotz Schmerzen aktiv zu bleiben. „Sich bei Schmerzen in eine Schonhaltung zu begeben ist der falsche Weg“, betont die Physiotherapeutin, „dies verstärkt die Schmerzen oftmals und schwächt die Rückenmuskulatur zusätzlich“. Wichtig ist: konsequent am Ball bleiben. Denn, wenn die Beschwerden nachlassen und Alltagshektik oder Bürostress wieder in den Vordergrund rücken, bleiben Bewegung und gute Vorsätze oftmals auf der Strecke. Das kann sich mit neuen, häufig noch stärkeren Schmerzen rächen - ein Teufelskreis entsteht. Am besten ist es deswegen, die erarbeiteten Übungen so in den Tagesablauf zu integrieren, dass sie zu einer Selbstverständlichkeit werden, rät die Expertin. Auch hierbei können Physiotherapeuten unterstützend zur Seite stehen.

Angebote von „Rücken-Check“ bis „Rückengymnastik in der Mittagspause“
Wer zum Rückenaktionstag aktiv werden möchte, kann sich auf der Homepage des Deutschen Verbandes für Physiotherapie (ZVK) unter www.zvk.org > „Rückenaktionstag 2012“ darüber informieren, welche Praxis in der eigenen Region teilnimmt. Dort ist auch aufgeführt, was von den Praxen angeboten wird. Auf den Internetseiten des ZVK befindet sich außerdem ein umfassender Infobereich, der Interessierte und Betroffene zusätzlich über das Thema Rückenschmerzen berät und aufzeigt, welche Möglichkeiten Physiotherapeuten haben, um zu helfen.

Vielseitige Informationen zur Physiotherapie finden Interessierte in Faltblättern, Broschüren und auf der Homepage des Deutschen Verbandes für Physiotherapie (ZVK) unter www.zvk.org

Letzte Änderung am Samstag, 17 März 2012 10:25
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