Im Urlaub vor der Sonne schützen

AOK NordWest rät: Kostenlosen Hautkrebs-Check zur Vorsorge nutzen

 

Geesthacht (LOZ). Egal, ob am Strand, in den Bergen oder auf dem Schiff: Im Urlaub ist die Sonne meist ständiger Begleiter. Häufig sind Sonnenbrände vorprogrammiert. Das kann gefährlich werden, denn wer sich der Sonne zu intensiv aussetzt, erhöht sein Hautkrebsrisiko um ein Vielfaches. Jährlich erkranken über 7.000 Menschen in Schleswig-Holstein, etwa zu gleichen Teilen Männer und Frauen, neu an Hautkrebs – mit steigender Tendenz. Bei dieser Krebsart ist aber die Möglichkeit, sie frühzeitig zu entdecken, besonders gut. Denn Veränderungen auf der Haut lassen sich oft schon mit bloßem Auge erkennen. Daher sollte regelmäßig ein Hautkrebs-Check durchgeführt werden, den die gesetzlichen Krankenkassen ab dem 35. Lebensjahr alle zwei Jahre übernehmen. „Die AOK NordWest bietet ihren Versicherten hingegen bereits ab dem 20. Lebensjahr das Hautkrebs-Screening als zusätzliche Leistung an“, so AOK-Niederlassungsleiter Jens Bojens.

Beim Hautkrebs-Screening untersucht der Arzt den Körper von Kopf bis Fuß auf verdächtige Pigmentmerkmale (z.B. Muttermale, Leberflecken oder Altersflecken). „Es ist wichtig, die Chance der frühen Diagnostik zu nutzen“, rät Bojens. Die gefährlichste Hautkrebsart ist der schwarze Hautkrebs (Malignes Melanom). Aber auch die hellen Hautkrebsarten (Basalzellkrebs und Stachelzellkrebs) sollten möglichst frühzeitig behandelt werden, denn dann ist die Krankheit fast zu 100 Prozent heilbar. Natürliche und künstliche UV-Strahlen aus Sonne und Solarien sind der Hauptrisikofaktor für die Entstehung von Hautkrebs.

Der Mensch braucht zwar die Sonne, da sie die Vitalität und seelische Ausgeglichenheit fördert. Zudem regt sie die Bildung von Vitamin D an und stärk den Knochenbau und das Immunsystem. Aber die UV-Strahlung kann auch fatale Auswirkungen auf die menschliche Haut haben.Daher ist es ratsam, ein zu viel an Sonne zu vermeiden. Einfach und wirksam: intensive Mittagssonne meiden, sich viel im Schatten aufhalten und sonnengerechte Kleidung mit Kopfbedeckung und Sonnenbrille - zum Schutz der Augen - tragen. Alle unbedeckten Körperstellen sollten mit einem Sonnenschutzmittel mit möglichst hohem Lichtschutzfaktor eingecremt werden. Ein Vorbräunen der Haut im Solarium ist ebenfalls nicht zu empfehlen, da zu viel UV-Strahlung, egal ob künstlich oder natürlich, der Haut schadet.

Für den Nachwuchs ist Sonnenschutz besonders wichtig, denn jeder in der Kindheit erlittene Sonnenbrand erhöht das Risiko, später an Hautkrebs zu erkranken. Daher sollten Kinder bis zum Ende des ersten Lebensjahres überhaupt nicht der direkten Sonne ausgesetzt werden. Danach gilt: Schattenplätze suchen, Sonnenschutzmittel mit einem Lichtschutzfaktor von mindestens 30 eine halbe Stunde vor der Sonnenbestrahlung auftragen, luftige langärmelige Kleidung sowie Sonnenhut mit Nackenschutz verwenden, spezielle Sonnenschutzkleidung für das Wasser bereit halten, Sonnenbrille nicht vergessen und Sonnenpausen einlegen. Mehr Informationen gibt es im Internet unter www.aok.de/nw.

Letzte Änderung am Montag, 14 Juli 2014 18:01
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