Jetzt ans Impfen denken


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Foto: Sanofi Pasteur MSD/akz-o


(akz-o).  Pünktlich zur nasskalten Saison rollt sie wieder: die Grippewelle. Damit es Sie in den kommenden Monaten nicht erwischt, sollten Sie jetzt unbedingt ans Impfen denken. Denn: Mit einer Erkrankung durch das Grippe-Virus und einer oftmals folgenden Pneumokokken-Infektion ist nicht zu spaßen! Besonders für ältere Menschen oder chronisch Kranke können die Infektionskrankheiten lebensbedrohlich werden.

Grippe-Viren werden von vielen immer noch unterschätzt. Dabei verläuft eine Grippe-Erkrankung meist nicht wie eine leichte Erkältung und sie ist keineswegs harmlos. Oft bereitet die Influenza anderen Krankheitserregern wie Pneumokokken sogar den Weg. Denn ist der Körper erst einmal geschwächt, haben Erreger leichteres Spiel. Pneumokokken sind Bakterien, die z. B. beim Sprechen, Husten und Niesen übertragen werden. Sie können den Nasen-Rachen-Raum besiedeln, ohne zunächst eine Erkrankung hervorzurufen. Sind die Atemwege z. B. durch eine Grippe-Erkrankung angegriffen, können die Pneumokokken-Bakterien oft nicht mehr vom Immunsystem bewältigt werden. Mögliche Folgen: Lungen-, Hirnhaut- oder Mittelohrentzündungen. Oft ist eine Bekämpfung der Pneumokokken-Bakterien schwierig, weil das Antibiotikum zu spät verabreicht wird oder resistente Bakterien vorliegen. Allein in Deutschland sterben jährlich bis zu 12.000 Menschen an den Folgen einer Pneumokokken-Erkrankung.
Die gute Nachricht: Mit nur einem Piks können Sie sich gegen die Pneumokokken-Erkrankung impfen lassen. Experten der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut empfehlen die Impfungen gegen Pneumokokken und Grippe grundsätzlich Menschen ab 60 Jahren sowie altersunabhängig allen mit chronischen Erkrankungen wie Asthma, Diabetes und Rheuma. Übrigens: Die Pneumokokken-Impfung kann zeitgleich mit der Grippe-Impfung erfolgen. Da sich Grippe-Viren ständig verändern, sollte der Grippeschutz allerdings jährlich erneuert werden.
Tipps: Lassen Sie Ihren Hausarzt einen Blick in Ihren Impfpass werfen. Er kann Ihnen am besten sagen, welche Impfungen Sie benötigen. Die Kosten der von der STIKO empfohlenen Impfungen werden in der Regel von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Da Impfungen zu den Vorsorgeuntersuchungen gehören, ist keine Praxisgebühr fällig.
Weitere Infos finden Sie im Internet auf www.impfenaktuell.de

Letzte Änderung am Montag, 08 Oktober 2012 18:35
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