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Schön und fit trotz Kälte

Thementipp "Wohlfühlen im Winter"

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Foto: djd/www.wenigerhaarausfall.de/fotolia.com/milkovasa

 

(djd/pt). Die kalte Jahreszeit stellt oft eine extreme Belastung für den menschlichen Organismus dar. So folgt eine Erkältung der anderen, die Haut fühlt sich trocken an, die Fingernägel splittern, die Kopfhaut juckt, Haare fallen aus oder es kommt zu Gliederschmerzen. Um sich auch im Winter in der eigenen Haut wohlzufühlen, kann jeder selbst einen Beitrag leisten. Ganz wichtig ist eine ausgewogene vollwertige Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse. In den Wintermonaten versorgen Kohlsorten oder Kürbis den Organismus mit wichtigen Nährstoffen. Zitrusfrüchte und Fruchtsaftschorlen liefern Vitamin C. Zudem sorgen ausreichend viel Schlaf, regelmäßige Bewegung und abhärtende Maßnahmen wie etwa Saunagänge für eine stabile körpereigene Immunabwehr. Der "Feind" ist mächtig: Aus wissenschaftlicher Sicht existieren über 200 verschiedene Erkältungsviren und sie lauern überall - in öffentlichen Verkehrsmitteln, am Arbeitsplatz, im Supermarkt. Ein Nies- oder Hustenstoß genügt und Millionen winziger Krankheitserreger schwirren durch die Lüfte. Durch Einatmen gelangen sie in den Körper und breiten sich aus.


Zink - das Geheimnis der Hühnerbrühe
Um Viren, Bakterien oder andere Keime in Schach zu halten, ist der Körperpolizei jede Unterstützung willkommen. Zu Zeiten der Großeltern galt Hühnersuppe als traditionelles Hausmittel bei Erkältungen. Die Wissenschaft hat eine Erklärung für die heilsame Wirkung der Brühe: Sie enthält relativ viel Zink, ein für den Körper lebensnotwendiges Spurenelement. Dass die Einnahme von Zink eine effektive Schnupfenvorsorge ist, belegt unter anderem eine große Studienübersicht vom indischen "Institute of Medical Education and Research". Danach kann Zink, wenn es rechtzeitig und ausreichend hoch dosiert eingenommen wird, die Dauer von Erkältungskrankheiten deutlich reduzieren. Zur Stärkung der Abwehr kann es sinnvoll sein, in der kalten Jahreszeit ein Zink-Präparat einzunehmen. Besonders gut vom Körper verwertet werden können organische Zinkverbindungen wie Zinkorot aus der Apotheke, so Dr. Christine Reinecke, Expertin für Gesundheitsprävention aus Stuttgart. Zink ist zudem gut für Haut und Haar.

Haarprobleme von innen bekämpfen
Auch Haarprobleme treten im Winter stärker auf als in anderen Jahreszeiten. Es verliert an Spannkraft, Vitalität und Glanz. Schuld daran sind nicht nur Wind, Kälte und Wetter. Auch die trockene Heizungsluft und ein Mangel an Vitalstoffen lassen die Haare strapaziert und angegriffen wirken. Am besten ist es, die Haare nach dem Waschen einfach an der Luft trocknen zu lassen. Wer das aus Zeitgründen nicht schafft, sollte darauf achten, dass die Haare nie zu heiß geföhnt werden. Wer seinem Haar jetzt eine Extraportion Pflege gönnt, schafft einen wichtigen Ausgleich für die winterlichen Strapazen. Eine solche Haarkur sollte reichhaltig an pflegenden Stoffen sein. Natürliche Hilfe für kältegestresste Haare gibt es auch zum Einnehmen. So gelten etwa die Samen des Bockshornklees als wahrer Jungbrunnen für die Haare (erhältlich zum Beispiel in Apotheken als "Bockshorn + Mikronährstoff Haarkapseln"). Das bewährte Stärkungsmittel für die Haarpracht ist zusätzlich mit Mikronährstoffen angereichert. Gegen fliegende, schlecht zu bändigende Haare helfen Feuchtigkeitssprays. Tipp: Kleidung aus Polyester laden sich schnell auf, besser auf Naturfasern wie Baumwolle umsteigen.

Problemkind Haut
Auch ausreichende Luftfeuchtigkeit im Wohnraum trägt zum Wohlfühlen bei. Hier gilt: Mehrmals am Tag kurz, aber kräftig lüften. Breite Glasschüsseln oder Zimmerspringbrunnen sind ideale Luftbefeuchter. Auch Grünpflanzen können für mehr Sauerstoff und ein besseres Klima sorgen. Bei trockenem Spannungsgefühl der Haut lindern Pflegeserien wie etwa frei Sensitive Balance Reizungen, die durch die Kälte vermehrt auftreten können. Dabei sind beispielsweise Wirkstoffkombinationen mit Urea und pflanzlichen Ölen sinnvoll, weil sie nachgewiesenermaßen die Produktion spezieller Eiweiße fördern. Und diese wiederum können als körpereigene Antibiotika die Haut vor Infektionen schützen. Das ist vor allem wichtig, da der ständige Wechsel zwischen feuchter Kälte draußen und trockener Heizungsluft drinnen sie in dieser Jahreszeit besonders anfällig macht. Eine Funktion der Haut, die oft vergessen wird, ist ihre Ausscheidung von Giftstoffen. Um möglichst lange gesund und fit zu bleiben, rät Dr. h. c. Peter Jentschura dazu, den Ausscheidungsprozess aktiv zu unterstützen - etwa mit basischen Bädern. "Basische Körperpflege mit dem basischen Mineralsalz ,MeineBase' entzieht nach dem Wirkprinzip des Konzentrationsausgleichs dem Organismus Säuren und Schadstoffe", so der Gesundheitsautor. "Dabei treten die fettlöslichen Schadstoffe durch die Talgdrüsen und die wasserlöslichen durch die Schweißdrüsen aus."

Baden und Cremen für die Gelenke
Warme Bäder sind auch wohltuend bei Muskel- und Gelenkschmerzen. Und in der kalten Jahreszeit mit Regen, Wind und Frost sind solche Beschwerden oft weitverbreitet. Zwar sind ältere Menschen häufiger betroffen - bei den über 60-Jährigen fast jeder -, aber schon ab Mitte 30 haben viele Menschen Beschwerden. Sehr effektiv hilft bei Leiden des Bewegungsapparates zum Beispiel die uralte Heilpflanze Beinwell. Ihre entzündungshemmende, abschwellende und schmerzlindernde Wirkung ist seit jeher bekannt und wird traditionell in Salben genutzt - gegen Muskelschmerzen und Gelenkprobleme sowie bei stumpfen Verletzungen wie Prellungen, Zerrungen oder Verstauchungen. Ähnliches gilt für die gelb blühende Arnika, die schon von Goethe sehr geschätzt wurde. Ergänzt durch durchblutungsfördernden Rosmarin, tun diese Pflanzen, etwa in tetesept Gelenk und Muskel Salbe kombiniert, gleich dreifach wohl. Patentierte Microbione ermöglichen außerdem eine besondere Tiefenwirkung.

Bewegung für drinnen
Sowohl als Erkältungsprophylaxe als auch für die gesamte körperliche Fitness ist Bewegung in der kalten Jahreszeit äußerst wichtig. Herrschen draußen Schmuddelwetter oder Eisregen, kann auch drinnen trainiert werden. Trampolin, Hometrainer, Stepper oder eine Gymnastik-DVD bieten gute Möglichkeiten für das häusliche Fitnesstraining. Wenig zeitaufwändig und sehr effektiv ist ein spezielles seitenalternierendes Vibrationstraining. So rät Christian Albrich, Dipl.-Sportwissenschaftler aus Pforzheim: "Mit Galileo können die Trainingssitzungen abwechslungsreich gestaltet werden, sodass Langeweile nie ein Thema wird. Viele Übungen, welche im Stand, Stütz oder Sitz ausgeführt werden, können einfach auf Galileo übertragen werden. Der verfolgte Trainingszweck wird dadurch viel schneller und mit mehr Spaß erreicht. Ebenso lassen sich Übungen mit verschiedenen Gimmicks wie Hanteln, Bändern oder Schwingstäben mit Galileo-Training kombinieren."

Letzte Änderung am Donnerstag, 11 Oktober 2012 16:15