Wenn die Haut SOS funkt

Pseudoallergien verursachen echte Beschwerden

akz allergie kw 42-12

Fotos: shutterstock/akz-o

 

(akz-o). Natürliche Aromastoffe, ein bestimmter Zusatzstoff im Essen und schon ist es passiert: Hautausschläge, juckende Quaddeln, eine triefende Nase oder Magen-Darm-Beschwerden – Symptome wie diese sind typisch für eine allergische Reaktion. Doch nicht immer verbirgt sich dahinter wirklich eine Allergie. Auch sogenannte „Pseudoallergien“ können uns das Leben schwer machen. Wir verraten Ihnen, was sich hinter diesem Phänomen verbirgt und wie Sie Beschwerden in den Griff bekommen.

Auch wenn der Begriff es vermuten lassen könnte: „Pseudoallergie“ bedeutet keineswegs, dass Betroffene sich ihr Leiden nur einbilden. Im Gegenteil: Die Pseudoallergie ist von einer „echten“ Allergie kaum zu unterscheiden und verursacht die gleichen Beschwerden. Der Unterschied: Anders als bei „echten“ Allergien bildet das Blut keine Antikörper. Der Pseudoallergie kann man deshalb nicht durch eine Blut- oder Hautanalyse auf die Schliche kommen.


Dem Übeltäter auf der Spur
Die Suche nach dem Auslöser gleicht daher meist einem Detektivspiel. Der Betroffene muss dabei seine Ernährungsgewohnheiten konsequent aufschlüsseln. „Für diesen Prozess sollten unbedingt ein Facharzt für Allergologie und eine Ernährungsberaterin zurate gezogen werden“, weiß Diplom-Ökotrophologin Bettina Dräger. Durch Ausschluss- und Testverfahren kann der Betroffene dann gemeinsam mit den Experten herausfinden, welche Stoffe ihm zu schaffen machen – und diese dann konsequent und bewusst meiden.


Sanfte Hilfe für die Haut
Viele Symptome einer Pseudoallergie, wie Ausschläge oder Juckreiz, zeigen sich auf der Haut. „Gerade für empfindliche, allergische und trockene Haut sollte eine Hautpflege verwendet werden, die nur wenige Inhaltsstoffe enthält“, rät die Expertin. Künstliche Zusatzstoffe in Hautpflegeprodukten können die sensible Hülle zusätzlich reizen.
Ideal sind Produkte auf Basis von Betulin, ein natürlicher Extrakt aus der weißen Birkenrinde. Betulin wirkt juckreizlindernd, antientzündlich und regeneriert die Hautbarriere. Die pure Pflege gibt es als Creme oder als Lotion in der Apotheke.
Von Dermatologen wird das Naturtalent auch als Basispflege bei Neurodermitis oder Schuppenflechte empfohlen. (z.B. Imlan). Übrigens: Für Birkenpollenallergiker ist Betulin unbedenklich, da die Allergene der Birkenblüte nicht in der Birkenrinde enthalten sind.

Letzte Änderung am Montag, 22 Oktober 2012 13:16
Kostenlose Nachrichten aus dem Herzogtum Lauenburg
Kostenlose Nachrichten Mobil

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.