Lahme Flügel

Lahme Flügel Foto: AOK/hfr

Energy-Drinks – Muntermacher aus der Dose sind keine Durstlöscher

 

Ahrensburg (LOZ). Ob beim Sport, in der Disco oder beim Computerspielen mit Freunden: Möglichst lange wach, fit und leistungsfähig zu sein, wünscht man sich in vielen Situationen. Gerade junge Leute - und besonders junge Männer - greifen deshalb gerne und oft zu Energy-Drinks.

"Hin und wieder ist das kein Problem, doch ständig große Mengen können gefährlich werden - vor allem in Kombination mit Sport, Alkohol und wenig Schlaf", sagt AOK-Ernährungsberaterin Anja Schönemann. Glaubt man der Werbung, so verleihen die Energy-Drinks Flügel. Dabei ist eine leistungssteigernde Wirkung überhaupt nicht bewiesen. Zudem sind mögliche schädliche Wechselwirkungen bislang nicht erforscht.

In einer Befragung des Bundesinstituts für Risikobewertung zeigte sich, dass vor allem junge Männer zwischen 20 und 25 Jahren häufig und viel Energy-Drinks trinken. Sei es bei Sportveranstaltungen, Clubbesuchen oder Partys. Beim Feiern werden die Drinks gern mit Alkohol gemischt, am liebsten mit Wodka. "Wenn man viel Energy-Drinks trinkt, d.h. mehr als 0,5 Liter binnen 24 Stunden, die Drinks mit Alkohol vermischt, wenig schläft oder sich körperlich anstrengt, sollte man sich der damit verbundenen Gefahren auf jeden Fall bewusst sein", sagt Schönemann. Deshalb kommt der Energy-Drink als Durstlöscher überhaupt nicht in Frage.

Gesundheitsexperten warnen sogar davor, dass zumindest bei stärkerem Konsum ernste Gefahren wie Herzrhythmusstörungen, Krampfanfälle und Nierenversagen zu befürchten sind. Für Kinder und Schwangere sollten sie genauso völlig tabu sein wie für Menschen, die Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben.

Letzte Änderung am Mittwoch, 21 Januar 2015 10:19
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