Diabetes: Erkrankung auf leisen Sohlen

Wie sich "Zuckerschäden" erkennen und verhindern lassen

djd Woerwag Pharma kw 43-12

Mehr Lebensqualität für Diabetiker - dazu tragen vor allem Früherkennung und rechtzeitige Prävention bei. Foto: djd/Wörwag Pharma


(djd/pt). Kann man Diabetes haben, ohne es zu merken? Die Antwort von Stoffwechselexperten auf diese Frage ist ein klares Ja. Denn oft fängt die Zuckerkrankheit ganz harmlos an. So harmlos, dass die Betroffenen gar nichts davon mitbekommen. Diese unerkannten Diabetiker aufzuklären und zur Prävention zu bewegen, ist ein Ziel des Welt-Diabetes-Tags am 14. November 2012.


Symptome erkennen und handeln
Diabetes kommt zwar sozusagen auf leisen Sohlen, aber seine Folgeerkrankungen können sich sehr unangenehm bemerkbar machen. Häufig wird die Stoffwechselstörung erst erkannt, wenn die Füße und Beine Alarmsignale aussenden. Sie leiden unter den Angriffen des erhöhten Blutzuckers auf Nerven und Gefäße. Wenn die Nerven dadurch Schaden genommen haben, macht sich das meist durch Kribbeln, Brennen, Taubheits- oder Pelzigkeitsgefühle sowie Schmerzen in den Füßen bemerkbar - besonders während der Nacht. Diese Nervenschäden, die als Neuropathie bezeichnet werden, können auch die inneren Organe betreffen und etwa einen Herzinfarkt verschleiern, da die geschädigten Nerven des Herzens keine warnenden Schmerzen signalisieren. Das ist umso gefährlicher, da Diabetiker durch die gefäßschädigende Wirkung des erhöhten Blutzuckers deutlich öfter einen Infarkt erleiden als Stoffwechselgesunde. Die gestörte Blutzucker-Balance kann zudem den kleinen Kapillargefäßen zusetzen, die Augen und Nieren versorgen (detaillierte Informationen unter www.milgamma.de).

Dem Zucker Paroli bieten
Was tun, damit es erst gar nicht so weit kommt? Zuerst gilt es, den erhöhten Blutzucker als Wurzel des Übels in den Griff zu bekommen. Welche Strategien hier am besten greifen, entscheidet der Arzt. Zusätzlich können Betroffene einen vitaminähnlichen Stoff, das Benfotiamin (rezeptfrei in Apotheken erhältlich), einnehmen. Diese Vitaminvorstufe wird eingesetzt, um die nerven- und gefäßschädigende Wirkung des erhöhten Blutzuckers zu hemmen. Sie kann körpereigene Schutzmechanismen aktivieren, die überschüssigen Zucker in unschädliche Abbauprodukte umwandeln. Erfolge werden vor allem bei diabetischen Neuropathien erzielt - bei der Linderung von Nervenbeschwerden wie Kribbeln, Brennen, Taubheit oder Schmerzen in Füßen und Händen.

Diabetes ist kein Schicksal
Es gibt eine gute Nachricht für Menschen, die an einer Vorstufe des häufigen Typ-2-Diabetes leiden: Das Fortschreiten der Erkrankung lässt sich verzögern beziehungsweise der Diabetes sogar stoppen. Voraussetzung ist eine Änderung des Lebensstils. Wer sich viel bewegt, gesund ernährt und Übergewicht meidet, hat gute Chancen im Kampf gegen die Stoffwechselentgleisung. Gegen Spätfolgen wie die Neuropathie kann zudem die Vitaminvorstufe Benfotiamin helfen (Informationen unter www.milgamma.de).

Letzte Änderung am Freitag, 02 November 2012 18:27
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